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Acht Frauenorganisationen – gemeinsam gegen Gewalt

Am 24. November starteten acht Frauenorganisationen aus Thun und dem Berner Oberland einen gemeinsamen Auftritt: Während zwei Jahren setzen sie unter dem Motto «We stand up for women» mit acht Anlässen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen – weltweit.

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Acht Frauenorganisationen – gemeinsam gegen Gewalt

Das Schloss Blankenburg bekennt Farbe: Orange leuchtend steht es gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

«Gewalt an Frauen und Kindern ist auch bei uns im Saanenland und Obersimmental ein Thema», sagt Ursula Breuninger, «bei uns wird sie aber tabuisiert.» Ursula Breuninger war in den letzten zwei Jahren Präsidentin von Soroptimist International Club Gstaad Saanenland. In dieser Funktion hat sie die Orange Days im Saanenland initiiert.

Schloss Blankenburg in orange
Am Sonntag, 25. November, waren weltweit in zahlreichen Orten die Fassaden von Gebäuden orange beleuchtet. In Thun waren es jene des Schlosses und der Stadtkirche, in Saanen die Kirche und das Gstaad Palace, in Blankenburg das Schloss Blankenburg. Orange deshalb, weil die 16 Tage zwischen dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen vom 25. November und dem Tag der Menschenrechte vom 10. Dezember weltweit Orange Days genannt werden. Orange als Farbe der Kommunikation soll mahnen, dass kommunizieren besser ist als rohe Gewalt.

Die Idee für diesen gemeinsamen zwei Jahre dauernden Auftritt ist dem aktuellen Projekt von Soroptimist International for Europe (SIE) entsprungen. «Angesichts der Bedrohung unserer Werte konzentriere ich mich in meiner zweijährigen Amtszeit auf Frauenrechte», sagt Renata Trottmann Probst, SIE-Präsidentin 2017–2019. Und: «Menschenhandel, weibliche Genitalverstümmelung, häusliche Gewalt, Stalking, Kinderehen und erzwungene Eheschliessungen sind sehr reale Bedrohungen, mit denen wir uns befassen müssen.»

Die acht Organisationen
Am Samstag, 24. November starteten die Serviceclubs Soroptimist Clubs Thun, Interlaken und Gstaad-Saanenland das Netzwerk für berufstätige Frauen (Business Professional Women) BPW Thun, die Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern mit den beiden Fachstellen «Beratungsstelle Opferhilfe Vista» und «Frauenhaus Thun-Oberland», der Verein ProjekteNetzwerk Thun (PeNT) und der Frauenverein Thun ihren gemeinsamen Auftritt mit einem Apéro im Rathaus in Thun.

Den Schlusspunkt des gemeinsamen, zwei Jahre dauernden Auftritts setzen die acht Frauenorganisationen aus Thun und dem Oberland am 25. November 2020. Dies wird wiederum mit einem Apéro sein, am selben Ort zur selben Zeit. Dazwischen wartet pro Quartal eine Aktivität auf, teils sogar mehrere.

Das Programm
8. März 2019: Referat zum Tag der Frau von der Frauenrechtsverteidigerin Amal Naser aus Syrien und Workshops und mit Musik des Trios Tramontana im JoKi-Saal in der Johanneskirche Thun PeNT). Dieser Anlass ist zugleich eine Kick-off-Veranstaltung für das PeNT- Programm «Frau Sein», welches im November mit einer Familien-Matinée im Mokka enden wird.

10. Mai 2019: Vernissage der Wanderausstellung «Willkommen zu Hause» zu Gewalt in Familie und Partnerschaft (sowie eine Lesung von Louis Hill) im Kirchgemeindehaus Gstaad (bis am 17. Mai, mit Führungen, siehe Internetseite von Soroptimist Gstaad-Saanenland).

Erstellt am: 30.11.2018

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