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Heilpädagogische Schule Gstaad besuchte den Kanton Neuenburg

«Je ne parle pas français, aber bitte red weiter»

Der berühmte Song von Namika animierte die Schülerinnen und Schüler, ihr Schul-Französisch im Schullager anzuwenden. Und – es hat geklappt!

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Heilpädagogische Schule Gstaad besuchte den Kanton Neuenburg

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Ein Faultier im Nocturama.

Schmetterling im Papiliorama.

Unterirdische Mühlen in Le Locle.

Die Brücke zwischen Schweiz und Frankreich über dem Doubs.

Am Eingang des Zoos Servion.

Feuer nach Pfahlbauerart.

Feuerkunst im Pfahlbauerdorf.

Freibergerpferde zum Streicheln.

In den Höhlen im Mont Vully.

Kutschenfahrt im Jura.

La Bosse auf dem Jura Plateau.

Während der Pinguinfütterung im Zoo.

Signierte Cervelat.

Speerwerfen in Gletterens.

Ein Äffchen im Zoo Servion.

Jedes Jahr im Herbst fahren wir mit drei Klassen für eine Woche ins Schullager.

Der erste Tag
Pünktlich um 7.15 Uhr stehen wir in Begleitung unserer Eltern auf dem Parkplatz. Schon sind wir unterwegs und fahren nach Kerzers (im Seeland) ins Papiliorama.

Outdoor entdecken wir schillernd farbige Vögel und faszinierende Regenwaldsäugetiere. Die Begegnungen mit Hunderten von herumflatternden Schmetterlingen faszinieren uns.

Anschliessend wagen wir uns ins Nocturama. Im Vollmondlicht tauchen wir in die Tropennacht ein und beobachten aktive Faultiere, Ozelote und Nachtaffen.

Am Mittag fahren wir auf den Mont Vully. Wir besuchen die Höhlen von Lamberta oberhalb von Murten im Kanton Freiburg. Das Höhlensystem ist ein paradiesischer Spielplatz, um stundenlang Versteckspiele zu machen.

Nachdem die Gruppe wieder vollständig ist, fahren wir nach Les Geneveys-sur-Coffrane im Kanton Neuenburg.

Dort beziehen wir unsere Zimmer im wunderschön gelegenen Lagerhaus «Le Louverain» oberhalb des Neuenburgersees. Alle sind mit der Zimmeraufteilung zufrieden und noch lange wird in die Nacht hinein geplappert und gekichert.

Eine französische Kutschenfahrt
Nach dem leckeren Frühstück fahren wir mit den Bussen nach La Bosse in der Nähe von Le Bémont. Alle sprechen natürlich nur Französisch! Aber die Verständigung klappt bestens. Wir freuen uns riesig auf die geplante Kutschenfahrt. Wir verteilen uns auf die beiden Wagen und lassen uns über die abwechslungsreiche Hochfläche des Plateaujuras kutschieren.

Wir wandern über Stock und Stein durch das zum Teil moorige und mit Kalkstein durchsetzte Hochplateau zur Cabane. Endlich kommen wir beim Rastplatz an. Samuel und Adrian entfachen ein grosses Feuer. Diesmal gibt es eigenhändig «signierte» Cervelats auf dem Grill.

Unterirische Mühlen und ein Wasserfall
Der Himmel ist strahlend blau und wir fahren gut gelaunt nach Le Locle im Kanton Neuenburg. Dort besuchen wir die unterirdischen Mühlen des Col-des-Roches. Über viele Treppen geht es tief in die Erde hinunter. Nach der kühlen Innentemperatur in der Mühle sind wir froh, wieder hinaus an die Sonne zu kommen. Wir fahren nach Les Brenets und starten unsere zweistündige Wandertour entlang des Doubs. Steil geht es bergauf und wieder hinunter durch wunderschöne Wälder. Nach so viel Bewegung lassen wir uns im Restaurant verwöhnen und bestellen uns in französischer Sprache ein Eis (jedenfalls die Mutigen von uns!)

Bevor wir mit dem Schiff retour fahren, wandern wir noch das kurze Stück zum grandiosen Wasserfall. Eine Gruppe überquert die kurze Brücke zu Frankreich und wandert dort weiter, die andere nimmt den Weg auf der Schweizer Seite. Beim herabstürzenden Wasserfall können wir uns zuwinken.

Besuch im Pfahlbauerdorf
Wir fahren mit dem Zug von Coffrane nach Neuenburg. Dort geht es mit der Standseilbahn hinunter in die Stadt. Am Schiffshafen besteigen wir den Raddampfer «Neuchâtel» und lassen uns nach Portalban bringen.

Die Mehrheit freut sich auf die Wanderung durch das wunderschöne Naturschutzgebiet entlang des Sees. Unterwegs durch den Wald und über kleine Brücken durch das hohe Schilf erreichen wir nach einiger Zeit das Pfahlbauerdorf «Gletterens». Dieses stellt eine typische, jungsteinzeitliche Siedlung dar. Dort erwartet uns bereits ein Mann. Deshalb hören wir immer wieder französische Wörter in seinen Erklärungen. Wir besuchen die Workshops: «Feuer, Speer werfen und Kordel zwirnen».

Ein glückliches Ende
Dies war unser Abreisetag. Schnell sind die Koffer gepackt und der Anhänger beladen. Auf der Rückfahrt hielten wir beim Zoo Servion an.

Der grösste zoologische Garten der Westschweiz liegt am Rande des Jorat-Waldes in einer wunderschönen Naturlandschaft. Über 200 Tiere und 60 verschiedene Tierarten aus unseren Breitengraden und der ganzen Welt kann man beobachten. Es gibt Ziegen, Meerschweinchen, Sibirische Tiger, Löwen, Bären und Bisons. Ganz interessant sind aber auch die vielen Äffchen, Kängurus und Stachelschweine.

Einige von uns wollen noch ins Tropiquarium. In grossen Biotopen können wir seltene Tiere, wie ein Pärchen Komodowarane beobachten. Danach ist es Zeit, um zurück nach Gstaad zu fahren.

Wir sind glücklich, dass wir eine so wunderschöne und erlebnisreiche Woche in Les Geneveys-sur-Coffrane verbringen durften.

Das Schullager der heilpädagogischen Schule Gstaad wird vollumfänglich durch Spenden finanziert. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei all denen bedanken, die es uns ermöglicht haben, diese Woche so durchzuführen.

Ihre Spende erlaubt es auch den Eltern, für eine Woche Zeit zum Durchatmen zu finden und neue Kräfte im Alltag zu tanken. ,

Gabrièle Alice Weyermann

Erstellt am: 14.11.2019

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