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Schullager der Heilpädagogischen Schule Gstaad in Schaffhausen

Savannengefühle, Haarakrobatik, Rheindusche, Abendglöcklein und Bruchlandung

Lange stand die Frage im Raum, ob wir das Schullager unter den gegebenen Umständen (Corona) durchführen können. Wir haben deshalb im Vorfeld viele zusätzliche Abklärungen bezüglich der Covid-Hygieneregeln gemacht. Nachdem sich die Situation anfangs September verbesserte, beschlossen wir, das Schullager mit einem gut durchdachten Schutzkonzept durchzuführen.

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Schullager der Heilpädagogischen Schule Gstaad in Schaffhausen

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Schlussbouquet im Zoo.

Alle platschnass nach Rheinschifffahrt.

Kunststück auf dem Pferde.

Flanieren in Schaffhausen.

Stromexperimente im Technorama: Hilfe - meine Haare!

Experiment mit Fluoreszenz im Technorama.

Die Geschichte der Dampflokomotive war ein Programmpunkt im Schullager.

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr glücklich über unseren Entscheid. Viele können es jeweils kaum erwarten, bis wir endlich mit dem Bus für eine Woche wegfahren. Auch für die Eltern bedeutet diese Woche einige Tage Entlastung.

Früh morgens fuhren wir mit dem Bus und dem Anhänger voller Koffer ab. Alle waren schon ganz aufgeregt, da ein Besuch im Zoo Zürich geplant war.

Start mit Elefanten und Nashörnern

Das neue Savannengehege war der Hit. Wir fühlten uns wie in Afrika. Ein oranger zweistöckiger Bus vermittelte uns das Gefühl von Safari, Abenteuer und Freiheit. Die Elefantendame und die Nashornmutter kümmerten sich rührend um ihre Babys. Als das Nashornjunge dann auch noch anfing, Milch zu trinken und laute schmatzende Geräusche von sich gab, eroberten die beiden Kleinen unsere Herzen im Sturm.

Attraktionen rund um Schaffhausen

Bei einer Rheinschifffahrt erlebten wir, wie die Gischt aufspritzte und die Wellen gegen das Boot schlugen. Frau Huonder, unsere Lehrerin, wollte die Szenerie filmen. Zur gleichen Zeit klatschte eine Welle gegen das Schiff und die Lehrerin und die Kinder waren platschnass. Ein riesen Gelächter folgte und noch lange wurde die Geschichte immer wieder genussvoll erzählt.

Natur und Technik in Winterthur

Am nächsten Morgen unternahmen wir einen Ausflug ins Technorama in Winterthur. Das Technorama ermöglicht Erfahrungen mit Hunderten von Phänomenen aus Natur und Technik. Es war einfach super. Faszinierend waren die Stationen mit Lichteffekten, Magneten, Wind und Wasser. Der Höhepunkt war aber eindeutig die spannende Blitzshow! Bei einem Stromexperiment standen einigen Kindern buchstäblich die Haare «zu Berge»!

Wir besuchten zudem den Workshop «Leuchteffekte in Natur und Haushalt – Fluoreszenz». Alle durften verschiedene Farbstoffe aus Alltagsgegenständen, wie Pudding-Mischungen oder Waschpulvern, extrahieren.

Ein Ausflug in die Reithalle

In der grossen Reithalle in Schaffhausen absolvierten wir drei verschiedene Parcours. Die erste Gruppe stellte Stangen und andere Gegenstände in der Halle auf und anschliessend durften sie die Pferde am Zügel durch die aufgebauten Hindernisse führen. Nicht immer tat das Pferd genau das, was wir wollten. Die zweite Gruppe ritt an der Longe und musste freihändige Übungen durchführen. Das war besonders cool. Die dritte Gruppe musste auf dem Pferd verschiedene Aufgaben lösen, bspw. mit Bällen einen Turm zum Einstürzen bringen.

Am Nachmittag besuchten wir die Festung «Munot». Der «Munot» ist das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt Schaffhausen. Wir durften sogar durch einen engen Gang in den Keller hinabsteigen. Dies war schon etwas «gfürchig».

Es war toll, in den von Corona geprägten Alltag, wieder ein bisschen Abwechslung hineinzubringen. Während des ganzen Schullagers spürten wir, wie die Schülerinnen und Schüler aufblühten und sich über so viele gemeinsame Abenteuer freuten. Sie zeigten viel Interesse und Freude an den Aktivitäten und Ausflügen.

Als Erinnerung an diese Lagerwoche erhalten alle ein wunderbares Fotoalbum, dessen wunderschöne Bilder dankenswerterweise vom Fotografen Markus Walther geschossen wurden. Dieses Buch ist wichtig für unsere Schülerinnen und Schüler, besonders für diejenigen, welche sich nicht verbal ausdrücken können. Viele tragen dieses Album überall mit und zeigen es ihren Verwandten und Bekannten.

Dass dieses Lager überhaupt möglich wurde, verdanken wir auch den vielen Spendern, die sich für die Heilpädagogische Schule engagieren.

Erstellt am: 31.10.2020

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