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Come up, close down in St. Stephan

Skilager der Schulen Ober- und Unterlangenegg, 4.–6. Klassen, vom 16.–20 Januar im Lagerhaus Lengenbrand St. Stephan.

Von Karin Klopfenstein, Lagerköchin
Martin Erb, Doris Schopfer, Cristina Küenzi (Lehrer/-innen)

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Voller Freude packten wir die Skisachen für unser Skilager. Jetzt, wo auch der ersehnte Schnee endlich gefallen war, schien einer tollen Skiwoche nichts mehr im Weg zu stehen. Doch am Wochenende vor Abfahrt erfahren wir auf eigene Nachforschungen, dass die Bahnen in St. Stephan nicht fahren, angeblich wegen Schneemangel. Das Lagerhaus Lengenbrand gehört den Bergbahnen, diese fanden es aber nicht für nötig, uns vorgängig zu informieren, dass die Bahnen nicht fahren. Auf unsere Nachfrage wurde uns vom Geschäftsführer, Herr In Albon, erklärt, dass es ausserordentlich schwierig sei, dieses Jahr mit der Trockenheit und dem pulvrigen Schnee, man würde am Montag über den Betriebsbeginn entscheiden. Doch da war bereits klar, dass ein Betrieb in der Woche drei überhaupt nicht mehr möglich war, denn bis dahin wurden keine Vorbereitungen getroffen, die Pisten zu präparieren, dies nimmt drei bis vier Tage in Anspruch. Wir fragen uns, warum denn alle anderen Bahnen, bis weit ins Mittelland, fahren, haben die nicht die gleichen schwierigen Bedingungen gehabt? Schliesslich wurden die Bahnen am Freitag, unserem Abreisetag geöffnet, leider mussten wir da packen und putzen…

Unserer Meinung nach lag es weniger am schwierigen Schnee, als am guten Willen, die Bahnen in St. Stephan in Betrieb zu nehmen. Alle Vorteile des Lagerhauses, wie direkter Zugang zur Skipiste, individuelle Rückkehr ins Haus, Mittagessen im Haus konnten wir nicht nutzen. Stattdessen mussten wir mit 33 zehn- bis zwölfjährigen Kindern, einen mühsamen Weg von täglich zwei Stunden auf uns nehmen, um mit Sesselbahn und Zug nach Zweisimmen und zurück zu reisen. Von Seiten Gstaad Mountain Rides kam keine Entschuldigung, kein Entgegenkommen, im Gegenteil: Für die Benutzung des Skiraumes in Zweisimmen wollte man uns pro Tag noch 25 Franken zusätzlich verlangen. Wir sind enttäuscht darüber, wie man uns behandelt hat, sind wir Gäste zweiter Klasse? Da müssen die Skidestinationen nicht jammern, wenn immer weniger Schulen den Aufwand auf sich nehmen, ein Skilager durchzuführen. Aber offenbar ist man bei Gstaad Mountain Rides nicht auf dieses Gästesegment angewiesen?

Unser herzliches Dankeschön gehört den überaus freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeitern der Bahnen in St. Stephan, denen leider nichts anderes übrig blieb, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

Erstellt am: 26.01.2017

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