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Die Diskriminierung der Gesunden ist inakzeptabel

Von Fabian Wyssen

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Ende Januar hat der Europarat eine Resolution verabschiedet, in welcher «ethische, rechtliche und praktische Überlegungen» zu den Covid-19-Impfstoffen im Zentrum stehen. Darin heisst es unter anderem, dass niemand «politisch, sozial oder anderweitig unter Druck gesetzt» werden darf, sich impfen zu lassen. Und laut Europarat müssen die angeschlossenen 47 Staaten sicherstellen, «dass niemand diskriminiert wird, weil er nicht geimpft wurde oder nicht geimpft werden möchte».

Rechtlich bindend ist diese Resolution zwar nicht, jedoch ist dies ein Statement, welches nicht ausser acht gelassen werden darf. Schaut man ja sonst immer ins Ausland, wieso jetzt nicht?

In den letzten Tagen wurden viele politische Stimmen laut, welche eine Impfpflicht fürs Gesundheitspersonal fordern. Diejenigen, die sich weigern, sollten sich gemäss Mitte-Politikern regelmässig testen lassen oder sogar mit einem Sticker kennzeichnen lassen.

Diese Politiker nennen sich liberal. Gemäss Doktor Google heisst liberal, dass man dem Einzelnen wenige Einschränkungen auferlegt, und die Selbstverantwortung des Individuums unterstützt. Ob die Forderungen der Mitte-Politiker liberal sind, entscheidest du, lieber Leser, am besten selbst.

Geschätzte Leserinnen und Leser, es ist mir wichtig, dass die Impfungen freiwillig bleiben. Für einige macht es Sinn, für andere nicht. Fakt ist aber, man weiss sehr wenig über diese Impfung. Ob man sich impfen lässt, ist eine sehr persönliche Entscheidung und geht auch niemanden etwas an. Es ist brandgefährlich, wenn wir uns als Bevölkerung in zwei Gruppen «geimpft» und «ungeimpft» einteilen lassen. In der Bundesverfassung steht: Vor dem Gesetz sind alle gleich – und das muss auch so bleiben!

Es mag mehrere Meinungen über die Massnahmen geben, darum fordere ich euch auf: Lasst euch nicht spalten und versucht immer, den Andersdenkenden zu verstehen, und akzeptiert seine Meinung. Verschiedene Meinungen sind wichtig für eine funktionierende Demokratie.

«Trotz allem denke ich, dass die Leute gut im Herzen sind» (Anne Frank). , Frutigen

Erstellt am: 22.07.2021

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