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Erleichterte Einbürgerungen: Unnötig oder zeitgemäss?

Von Thomas Knutti,Grossrat Weissenburg

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Die erleichterte Einbürgerung, über die am 12. Februar abgestimmt wird, enthält aus meiner Sicht etliche grobe Mängel. Die Menge soll der Qualität vorgehen! Das heisst: Dieses Projekt ist ein Angriff auf den Föderalismus, weil alles auf Bundesebene zentralisiert und geregelt werden soll. Einmal mehr ist vorgesehen, den eigentlich zuständigen Instanzen (Gemeinden/Kanton) die Entscheidungsgewalt wegzunehmen. Ob eine Gesuchstellerin oder ein Gesuchsteller genügend integriert ist, und ob die nötigen Sprachkenntnisse genügen, kann nicht mehr überprüft werden, weil vom Schreibtisch aus in Bern locker eingebürgert wird. Ich möchte auch daran erinnern, dass es allen Ausländern offen steht, sich nach zehn Jahren Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz einbürgern zu lassen. Aus diesen Gründen ist die Vorlage unnötig und klar abzulehnen.

Erstellt am: 09.02.2017

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