Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

JA zum Jagdgesetz

Von Christoph Berger

rating rating rating rating rating

Das vorliegende Jagdgesetz ist nicht, wie die Gegner immer wieder betonen, ein Abschussgesetz. Heute leben 100 Wölfe in der Schweiz. Der Wolf hat keinen natürlichen Feind. Letzthin berechnete die NZZ, dass in zehn Jahren über 600 Wölfe in der Schweiz leben.

Beim Wildbestand, ob dies nun Gämsen, Rehe, Hirsche, Steinböcke oder andere Tiere sind, wird eine unerwünschte Überpopulation durch die Jäger reguliert. Dies soll künftig auch beim Wolf möglich sein. Von einem Ausrotten kann keine Rede sein.

Herdenschutz hat seine Grenzen. Ich lade alle Gegner des Jagdgesetzes ein, unsere hoch gelegenen Schafalpen zu besuchen. Dann sehen sie, dass Herdenschutz in vielen Gebieten nicht möglich bzw. wirkungslos ist. Übrigens: Die Hälfte der Wolfsübergriffe in diesem Jahr im Kanton Graubünden erfolgte in geschützten Herden.

Es darf doch nicht sein, dass die Städterinnen und Städter der ländlichen Bevölkerung ihre Sicht der Dinge aufzwingen. Die Realität sieht ganz anders aus. Deshalb ein überzeugtes JA zum revidierten Jagdgesetz. , Aeschi

Erstellt am: 17.09.2020

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Interessante Artikel