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Junge Leute aus dem Obersimmental und Saanenland für die Konzernverantwortungsinitiative

Von Alexander Lampart

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Natürlich geht es bei der Konzernverantwortungsinitiative, über die wir am 29. November abstimmen, vor allem um die Frage, ob Schweizer Konzerne auch im Ausland der Natur und den Menschen gleich viel Sorge tragen sollen wie in der Schweiz.

Für uns Junge aus dem Obersimmental und Saanenland geht es bei dieser Initiative aber auch um die Frage: Wie möchten wir als Land sein? Eine Schweiz, die Verantwortung übernimmt? Eine, die ihren Wohlstand nicht auf Kosten und zulasten anderer halten möchte? Oder doch eher eine Schweiz, die es mit dem Schutz der Natur und den Menschenrechten nicht ernst meint und in der schliesslich das Recht des Stärkeren gilt?

Für uns ist die Antwort klar: Wir wollen eine verantwortungsbewusste und gerechte Schweiz! Die Konzernverantwortungsinitiative macht uns stolz, denn sie zeigt, dass es für immer mehr Menschen in der Schweiz offensichtlich ist, dass nur wirtschaften und Profit machen soll, wer auch Verantwortung übernimmt und Sorge trägt zu seinem Umfeld. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum man am 29. November ein überzeugtes Ja in die Urne legen sollte:

Für uns ist die Initiative eine Selbstverständlichkeit. Denn mal ganz ehrlich: Sind Sie nicht auch erstaunt, dass es heute Konzernen noch «erlaubt» ist, im Ausland die Umwelt zu verschmutzen und Menschenrechte zu verletzten?

Für uns ist die Initiative ein Muss, da sie lediglich ein absolutes Mindestmass verlangt. Einzig, wenn international anerkannte Menschenrechte und Umweltstandards von in der Schweiz ansässigen Konzernen im Ausland klar verletzt werden, greift die Initiative. Diese internationalen Standards schützen jedoch nur vor den krassesten Missständen. Kurz: Die Initiative bringt keine umfassende Gerechtigkeit, sondern verhindert lediglich die grössten Ungerechtigkeiten.

Für uns ist die Initiative eine einmalige Gelegenheit, um als Schweizerinnen und Schweizer dort Verantwortung zu übernehmen, wo wir Einfluss haben.

Schliesslich befinden wir uns aus mehreren Gründen in einer besonderen Position: Einerseits haben viele internationale Konzerne ihren Sitz in der Schweiz und unterstehen somit Schweizer Recht. Andererseits haben wir nun die grosse Möglichkeit, direkt über die Verantwortung dieser Unternehmen abzustimmen. Dank unserer demokratischen Rechte liegt es als Bürgerinnen und Bürger dieses Landes auch in unserer Verantwortung, das Leben vieler Menschen und den Schutz der Natur im Ausland jetzt entscheidend zu verbessern.

Es war noch nie so leicht, etwas Gutes zu bewirken, wie am 29. November. Einfach mit uns gemeinsam ein Ja in die Urne legen und stolz auf unser Land sein.

, Andrea Rufener,
Andreia Dos Santos, Anina Haus-
wirth, Corinne Gempeler, Damian
Stähli, Doris Schibli, Evamaria Hunziker, Fiona Perren, Fränzi Rubi,
Gina Melanie Müller, Jenny Bau-
mann, Kerstin Bütschi, Leonora
Schulthess, Lisa Kurt, Maja Gobeli,
Nina Gempeler, Noëlle Iseli, Pascal
Hunziker, Pascal Michel, Rahel
Müller, Sandro Knöri, Sarah Liebi,
Selin Gempeler, Seraina Gyger,
Simon Liebi, Simona Lempen, Sonja
Rubi, Svenja Bütschi, Tamara Fehr,
Tanja Siegfried, Tatjana Gyger

Erstellt am: 19.11.2020

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