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Man sollte sich rechtzeitig darüber informieren, wen man im Herbst wählen will

Von Fritz Dubach, Blankenburg

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Die Wissenschaft sagt, dass in den letzten Jahren 50 bis 80 Prozent aller Insekten verschwunden sind oder zu verschwinden drohen. Verursacher seien Pestizide, die zwar vor allem in der Landwirtschaft, aber auch in der Unkrautbekämpfung beim Weg und Strassenbau und bei den Hobbygärtnern übermässig eingesetzt werden.

Müssen wir wohl bald wie in China, an Stelle der fehlenden Bienen, mit Watten-Stäbchen nachhelfen, um Bäume und Pflanzen zu bestäuben?

Auch seien die Jahresrationen an Ressourcen von Boden und sauberem Wasser für die Schweiz dieses Jahr bereits im Mai verbraucht. Das macht schon betroffen, aber…

Das ist gemäss Aussage des Präsidenten einer grossen Partei, alles nur eine «pseudoreligiöse Debatte», die mit neuen Gesetzen versucht, eine grosse sozialistische Umverteilung zu erreichen, die nichts bringt…

Im Parteiprogramm dieser «eben nicht pseudo religiösen» Schweizer Grosspartei steht klar: «Die Emissionen und Schadstoffe sind seit Jahrzehnten zurückgegangen.» Und z. B. auf der Seite 94 ihres Programms ist zu lesen: «Der Umwelt geht es gut. Unseren Böden und Gewässern geht es ausgezeichnet»! «Schön», dass diese Partei sich sogar auch für uns «arme gebeutelte» Autofahrer einsetzt und im wahrsten Sinne des Wortes Gegensteuer gibt. Haben Sie das Parteiprogramm dieser Grosspartei schon gelesen? Da steht wirklich drin und zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Programm, was «mir» wirklich etwas bringt! So steht z. B.: «Ich will… Das bringt mir…/Wir fordern… Das bringt mir…/Wir verlangen… Das bringt mir…/Wir wehren uns gegen… Das bringt mir…/Wir bekämpfen… Das bringt mir…/Wir widersetzen uns… Das bringt mir…» Tönt doch gut, das bringt «mir» wirklich etwas!

Mit dieser Sicht bin ich dann auch nicht so alleine, das passt z. B. auch sehr gut zur momentanen Sicht des amerikanischen Präsidenten. Auf Kosten von was, von wem? Das bleibe dahin gestellt. Wir leben schliesslich im Jetzt und Heute. Also auf! Geht im Herbst an die Wahlen und hört nicht auf Wissenschaftler und Parteien mit ihrer «pseudoreligiösen Umwelt-Debatte». Ob allerdings diese Grundhaltung mit der einzigen Frage «Was bringt es mir» für die ach so geliebte Schweiz, mit ihrer gemäss Parteiprogramm «ausgezeichneten Boden und Wasserqualität» nachhaltig ist?

Erstellt am: 23.05.2019

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