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Mit der Konzernverantwortungsinitiative erreichen wir, was eigentlich selbstverständlich ist

Von Amnesty Gruppe Saanen

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Wir verstehen nicht, wieso sich ein Teil der Schweizer Wirtschaft gegen die Konzernverantwortungsinitiative wehrt. Es entspricht nämlich einem internationalen Trend, Konzerne bei der Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards in die Pflicht zu nehmen. Frankreich und die Niederlande haben bereits Gesetze mit ähnlichen Zielen. In Deutschland, Dänemark und auf EU-Ebene sind entsprechende Gesetze in Ausarbeitung. In Grossbritannien können Konzerne schon heute vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Konzernverantwortungsinitiative will einzig, dass Unternehmen nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland die international anerkannten Menschenrechte und Umweltstandards respektieren. Die Schweiz darf nicht ein sicherer Hafen für skrupellose Konzerne sein.

Es ist unbegreiflich, dass gerade Leute, welche sich stark gegen so genannte Wirtschaftsflüchtlinge und Einwanderung wehren, gegen diese Initiative sind. Jede Massnahme gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften und für den Umweltschutz hilft doch, dass Menschen in ihrer Heimat eine anständige Lebensgrundlage und somit keinen Grund zur Flucht haben!

Das Anliegen der Initiative ist weder linksradikal noch zerstört es das Schweizer Gewerbe, da es die meisten KMU ja nicht betrifft. Unzählige KMU-Chefs unterstützen die Initiative seit Langem. Für Kleinunternehmer steht nichts auf dem Spiel!

Stimmen wir also JA – es gibt nichts zu verlieren!

Erstellt am: 19.11.2020

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