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Sozialhilfegesetz – grosse Chance verpasst

Der Kanton Bern hat eine grosse Chance verpasst, Sozialhilfe zielgerichteter einzusetzen. Es besteht nun die grosse Gefahr, dass das knappe Nein als Freipass für die bedingungslose Ausrichtung von Sozialhilfe gedeutet wird.

Von Barbara Josi, Wimmis

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Das darf nicht passieren, denn genau daran stören sich sehr viele. Es wird in der Sozialhilfe viel zu wenig differenziert. Junge bis 25 und alle nicht wirklich arbeits- und/oder integrationswilligen Personen sollten nur das absolute Minimum erhalten. Also Essen, ein Dach über dem Kopf, medizinische Grundversorgung. Mit dem so eingesparten (Steuer)Geld könnten die wirklich Willigen und die besonders Bedürftigen besser unterstützt werden. Zum Beispiel zur Finanzierung von Weiterbildungen. Da hätte ich überhaupt nichts dagegen, viele andere, die am Sonntag nein gestimmt haben, wohl auch nicht. Das Motto müsste lauten, nicht unbedingt weniger für Sozialhilfe ausgeben, aber anders verteilen. Ich hoffe, wir werden im Grossen Rat Wege in diese Richtung finden. Das heutige Giesskannensystem ist nämlich trotz dem gestrigen Nein in der Bevölkerung alles andere als akzeptiert.

Erstellt am: 23.05.2019

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