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Thuner Klimanotstand

Von Barbara Josi, Grossrätin SVP Wimmis

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Ich bin froh, können die Stadtparlamente von Bern oder Thun nach stundenlangen Debatten den Klimanotstand ausrufen. Wenn Stadtparlamente nichts Wichtigeres zu tun haben, als über völlig wirkungslose Klimanotstände zu debattieren, dann geht es uns wirklich gut. Diesen Klimahype gibt es auch deshalb vor allem im wohlhabenden West- und Nordeuropa.

Das bringt mich nun in eine unangenehme Zwickmühle. Solange wir über symbolische Klimanotstände und global betrachtet nicht die geringste Wirkung entfaltende Klimamassnahmen diskutieren, haben wir in der Schweiz grossen Wohlstand, aber sicher keinen Notstand. Also müsste das noch möglichst lange so weitergehen.

Andererseits nerve ich mich zunehmend, dass sich in der Politik und auch sonst vielerorts alles dem aktuellen Klimahype unterordnen muss. Alle müssen mitmachen, sonst wird man gesellschaftlich und leider auch medial geächtet.

Immer weniger Politiker und Wirtschaftsleute haben deshalb genug Rückgrat, um öffentlich zu sagen, jetzt reicht es dann langsam. Die Vernunft wird wohl leider erst dann zurückkehren, wenn die tolle Klimapolitik unsere Wirtschaft, unseren Wohlstand und unsere Freiheit in genügendem Ausmass schwächt. Wirklich schöne Aussichten sind das.

Erstellt am: 04.07.2019

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