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Die Tagesschule Diemtigtal betreut viele Kinder

Die Schule Diemtigtal bietet ihren Schülerinnen und Schülern eine gut geführte Tagesschule an. Die Schulkinder können über Mittag im Schulhaus bleiben, werden mit einem frisch gekochten Menu verköstigt und stets bis zum Unterrichtsanfang am Nachmittag betreut. Auch nach dem Schulunterricht können die Schulkinder von Aufgabenbetreuung profitieren.

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Tagesschule Diemtigtal

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Die vier Mitarbeiterinnen vom Modul Mittagstisch.

Wer es lieber ruhiger hat, kann sich hier zurückziehen.

Sport ist ein wichtiger Teil des Moduls Mittagstisch.

Die «Mittagssuppe» gab es ja schon früher! Eine Form von Mittagstisch stand vor der Reorganisation der Schule Diemtigtal in sieben Schulhäusern ebenfalls schon zur Verfügung. Heute ist das Angebot aber reicher. Am Montag, Dienstag und Donnerstag wird das Modul Mittagstisch mit anschliessendem zweiten Teil, wo Sport drinnen oder draussen, Spielen oder stiller Rückzug möglich ist, angeboten. Dann gibt es das Modul Aufgabenbetreuung nach dem Schulunterricht. Und am Freitag wird das Modul Pick-Nick angeboten.

Organisation der Tagesschule verlangt eine ausgeklügelte Logistik

Franziska Megert von Latterbach, ausgebildete Sozialpädagogin, ist seit August 2013 die Leiterin der Tagesschule Diemtigtal. Ihr steht ein Team von ca. 20 Mitarbeiterinnen, zum Teil Lehrerinnen und eine ausgebildete Köchin, Denise Meyer aus Entschwil, zur Seite.

Denise Meyer kocht bis zur Eröffnung des neuen Schulhauses Wiriehorn in der Sporthallenküche in Zwischenflüh. Von dort werden die Menüs heute von den Mitarbeiterinnen in die drei Schulhäuser Entschwil, Schwenden und Oey gebracht. Ab August 2017 wird die Küche und die schöne Mensa im neuen Schulhaus Wiriehorn in Betrieb sein. Was vieles vereinfachen wird, da der Schul- und Tagesschulbetrieb im Diemtigtal sich nur noch auf zwei Schulhäuser konzentrieren wird.

Die Tagesschule ist im Diemtigtal gut verankert, denn Denise Meyer kauft alle nötigen Lebensmittel in Diemtigtaler Läden ein. Die Mitarbeiterinnen haben einen Bezug zum Tal, haben Freude an der Arbeit mit den Diemtigtaler Kindern. Sie müssen sehr flexibel sein. Es braucht eine ausgeklügelte Logistik, um alles zur gewünschten Zeit bereit zu haben. Die Menüs müssen zeitig auf dem Buffet stehen, wenn die Kinder zwischen 4- und 16-jährig hungrig in den Esssaal kommen.

Mittagstisch in Oey

Am letzten Donnerstag gab es im Mehrzwecksaal in Oey Rösti mit Speck, Rüebli- und Maissalat und zum Dessert Früchte. Eine fröhliche Kinderschar, ca. 40 Schulkinder aus diversen Klassen, versammelte sich im Saal, wo sie von Franziska Megert und vier Mitarbeiterinnen mit Händeschütteln liebevoll empfangen wurden. Sie setzten sich klassenweise an die gedeckten Tische und warteten, bis sie sich gruppenweise am Buffet bedienen durften. Alles verlief sehr ruhig und ordentlich. An jedem Tisch ass eine Mitarbeiterin mit. «Es ist lustig, mit den Freundinnen zusammen den Mittag zu verbringen», meinte eine Schülerin.

Sobald alle fertig gegessen hatten und die Tische abgeräumt waren, verschwanden die meisten blitzartig zum zweiten Teil: Unihockey in der Turnhalle war angesagt. Nach der Einteilung in Gruppen ging ein rassiges Spiel los, das von Franziska Megert als Schiedsrichterin geleitet wurde. Andere Schüler und Schülerinnen zogen sich zurück auf Liegekissen oder Sofas, wo sie ihre Ruhe (oder ihr Handy!), finden konnten. Auch für sie war eine Mitarbeiterin als Ansprechperson dabei. Die Kinder werden eng betreut, fehlt jemand, wird daheim nachgefragt. Franziska Megert wünscht sich, dass die Tagesschule im allgemeinen Schulbetrieb integriert und Teil des Ganzen ist.

Hintergründe und Kosten des Moduls Mittagstisch

Die meisten Schulkinder kommen aus dem hinteren Diemtigtal. Für sie ist der Schulweg trotz Schulbus zu lang, um über Mittag daheim am Tisch essen zu können. Andere bleiben über Mittag im Schulhaus, weil die Eltern am Arbeiten oder sonst absorbiert sind.

Das Modul «Mittag» dauert eine Stunde, das Menü kostet sechs Franken und die Betreuung zwei bis drei Franken, je nach Einkommen der Eltern. Die Mitarbeiterinnen arbeiten anderthalb Stunden. Vom Kanton bekommt die Schule einen Kostenbeitrag von drei Franken pro Schüler, er schreibt pro zehn Schüler eine Betreuungsperson vor. Auch bietet der Kanton Weiterbildungskurse für die Mitarbeiterinnen an, so zum Beispiel der letztjährige Kurs «Humoristische Interventionen, überraschend anders reagieren».

Modul Aufgabenbetreuung

Zusätzlich zum Mittagstisch werden dreimal pro Woche in verschiedenen Schulhäusern ein bis zwei Lektionen Aufgabenbetreuung angeboten. Auch dieses Angebot wird je länger je mehr genutzt.

Erstellt am: 10.03.2017

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