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Frauenfrühstück mit Ursula Blatti

Am Samstag, 2. November fand im Landhaus das beliebte Frauenfrühstück statt. Nach dem stärkenden Zmorge und gemütlichem Dorfe wurden die Ohren gespitzt für einen Vortrag über Beziehungen. Ein Thema, das alle anspricht.

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Frauenfrühstück mit Ursula Blatti

Janine Westemeyer und Joshua von Siebenthal umrahmten das Frauenfrühstück mit ihren Klarinetten-Klängen.

Ursula Blatti holte die Anwesenden rasch ins Boot: «Beziehungen können Balsam für die Seele, aber auch Quelle der Not sein.Wir alle sehnen uns nach gelingenden Beziehungen. Genauso sind wir aber auch alle schon verletzt worden.»

«Das steht ja schon in der Bibel!»
Die Referentin aus dem nahen Simmental griff zu einem alten Buch, um die ursprüngliche Idee von Beziehungen aufzurollen: «Gott selber ist ein Beziehungs-Gott. Er hätte ja nicht Menschen gebraucht und wäre nicht auf sie angewiesen. Aber er sehnte sich nach Beziehung. Im Paradies lebten Gott und Mensch in sehr enger und harmonischer Beziehung, bis der Mensch Gott nicht mehr vertraute und sich ihm widersetzte. Es entstand eine Kluft zwischen Gott und dem Menschen.»

Dass Gott sich weiterhin nach dem eigenwilligen Menschen sehnte und ihn immer wieder aufsuchte und leise und laut rief, das ziehe sich wie ein roter Faden durch die Bibel – «bis Gott selber zum Menschen kam und das Kreuz die Kluft überbrückte».

«Wir können jetzt Gott wieder ‹besuchen› und vom Experten in Sachen Beziehung lernen. Wir haben die Möglichkeit, uns von Gott in die Karten schauen zu lassen und Tipps für unsere Beziehungen zu bekommen. Wenn wir ‹zurück zu den Menschen kommen, können wir uns üben im Aufbauen und Pflegen von Beziehungen.»

«Menschen brauchen einander – obwohl sie einander täglich verletzen»
Ursula Blatti zitierte Marc Aurel: «Wir sind zur Gemeinschaft geschaffen, wie Füsse, wie Hände, wie die untere und die obere Zahnreihe.» In all ihrer Verschiedenartigkeit hätten Menschen zwei Gemeinsamkeiten: Alle wünschen sich gelingende Beziehungen – und alle wurden schon verletzt.

Die anwesenden Frauen wurden eingeladen, selber darüber nachzudenken, in welcher Form sie schon verletzt wurden. Die Lebensberaterin machte dann gluschtig, gerade bei kleinen, alltäglichen Verletzungen, sich auf den Weg zur Heilung zu machen:

Nach dem ehrlichen, kurzen und bündigen Referat konnte dann jede Frau selber entscheiden, welche Tipps und Tricks sie ausprobieren und vertiefen möchte im Alltag. Sich auf den Weg zu machen, könnte sich lohnen!

Frauenfrühstück mit Ursula Blatti

Ursula Blatti in Aktion: «Du kannst dich nicht auf den Weg zur Heilung machen, wenn du den nicht loslässt, der dich verletzt hat.»

Erstellt am: 07.11.2019

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