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Herausforderungen und Chancen für die Spitex Obersimmental

Am Abend des 5. Juni lud die Spitex Obersimmental zur Hauptversammlung in ihrem Stützpunkt in St. Stephan. Trotz kantonaler Sparmassnahmen und einem bewegten Jahr kann sich das Ergebnis sehen lassen und Geschäftsleitung sowie Vorstand können zuversichtlich in die Zukunft blicken.

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Herausforderungen und Chancen für die Spitex Obersimmental

Gut aufgestellt für die Zukunft: Vorstandsmitglied Martin Bühler, Präsidentin Anna Bieri, Pflegedienstleiterin Claudia Gautschi und Geschäftsleiter Ueli von Känel.

Durch die Hauptversammlung führten Geschäftsleiter Ueli von Känel, Präsidentin Anna Bieri, Vorstandsmitglied Lilian Gobeli sowie Pflegedienstleiterin Christine Matti. Ihre Spitex kann auf ein Jahr, in dem sich einiges geändert hat, zurückblicken und trotz der neuen Herausforderungen stolz darauf sein, diese erfolgreich gemeistert zu haben.

Kantonale Sparmassnahmen als Hauptsorge
Das wohl grösste Problem, dem sich die Spitex stellen musste und weiterhin stellen muss, sind Sparmassnahmen des Kantons Bern. Auf rund 216 000 Franken musste die Spitex im letzten Jahr verzichten. Trotzdem konnte 2018 dank diversen Einsparungen nur mit einem Verlust von 1000 Franken abgeschlossen werden und dies, ohne bei den Personalkosten zu sparen – eine Leistung, die sich sehen lassen kann. Insbesondere Einsparungen beim Material seien der Grund dafür, so Geschäftsleiter Ueli von Känel. «Die finanzielle Situation wird uns aber weiterhin zu schaffen machen», ergänzte er.

Sowohl aus praktischen als auch aus finanziellen Gründen haben sich die beiden Spitex-Organisationen Obersimmental und Saanenland dazu entschieden, künftig näher zusammenzuarbeiten. So wurde Ueli von Känel Geschäftsführer beider lokalen Spitex-Organisationen. Obschon sich hier zwei unterschiedliche Kulturen mit ebenso anderen Bedürfnissen treffen, seien Zusammenarbeit und Austausch gut, berichtete er.

Wechsel im Personal
Obwohl Spitex-Organisationen – wie nahezu alle Institutionen der Pflege – leider oft mit Personalmangel zu kämpfen haben, weiss sich die Spitex Obersimmental glücklich zu schätzen: Alle frei werdenden Stellen konnten mit kompetenten Nachfolgerinnen und Nachfolgern besetzt werden. So waren zwei Vorstandsmitglieder derart von der Arbeit begeistert, dass sie den Vorstand zugunsten einer Stelle bei der Spitex Obersimmental verlassen und nun selbst mit den bekannten weissen Autos unterwegs sind. Auch Pflegedienstleiterin Christine Matti verlässt die Spitex, ihre Nachfolge tritt Claudia Gautschi aus Zweisimmen an.

Zudem konnten gleich vier Mitarbeiterinnen ein rundes Jubiläum feiern – zwei sind seit zwanzig Jahren bei der Spitex tätig und zwei seit zehn. Dies zeigt, dass die Spitex in einem heiss umkämpften Markt weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber ist.

Änderungen im Mahlzeitendienst und Aufruf zur Mitgliedschaft
Nebst der Pflege ist die Spitex in der Region wohl am bekanntesten für ihren Mahlzeitendienst. Neu werden die Mahlzeiten in der Küche des Alters- und Pflegeheims Matten zubereitet und können auch an den Wochenenden geliefert werden. Der Wechsel verlief problemlos und die Anpassungen an der Küche seien dank grosszügigen Beiträgen der Gemeinden gut verlaufen.

Vorstand und Geschäftsleitung der Spitex laden zudem alle, die noch nicht Mitglieder sind, herzlich dazu ein, die Arbeit der Spitex durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen und so aktiv zur Grundversorgung in der Region beizutragen.

Erstellt am: 16.06.2019

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