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Ausserordentliche GV des Vereins Behindertenwerkstätte Obersimmental und Saanenland

Neubau auf der Spitalmatte nimmt Gestalt an

Der von der STS AG und der Bergquelle gemeinsam geplante Neubau auf der Spitalmatte nimmt Gestalt an. Der Verein Behindertenwerkstätte Obersimmental und Saanenland lud für letzten Donnerstagabend zur ausserordentlichen Generalversammlung ein. Haupttraktanden waren die Information über den Neubau Spitalmatte und der Baukredit für den Neubau Spitalmatte von 5,7 Mio. Franken.

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Neubau auf der Spitalmatte nimmt Gestalt an

Der Neubau auf der Spitalmatte mit L-förmigem Grundriss, mit Gestaltungsvorschlag für den Garten.

Die STS AG und die Bergquelle planen gemeinsam ein Gebäude auf der Spitalmatte, wo Menschen mit alters- oder gesundheitsbedingten Einschränkungen wohnen können. Der Anteil der STS AG soll zirka ein Drittel betragen, jener der Bergquelle zwei Drittel. Anlässlich der letzten ausserordentlichen Generalversammlung hatten die Mitglieder der Bergquelle den ihrem Anteil entsprechenden Planungskredit von 145000 Franken beschlossen.

Pierre-Yves Geiser, der bei der Bergquelle für die Finanzen verantwortlich ist, stellte den anwesenden Architekten, Beat Kuhnen von archart Architektur AG mit Büros in Lenk und Steffisburg, vor. Er konnte bekannt geben, dass die Arbeiten so weit seien, dass er heute die Baupläne und die für die einzelnen Arbeiten berechneten Baukosten vorstellen könne.

Die Architektur
Darauf stellte Beat Kuhnen sein Projekt vor. Die Hauptschwierigkeit sei der Schutz vor dem Strassenlärm gewesen. Das Gebäude kommt auf den südlichsten Teil der Spitalmatte zu liegen, das Baugrundstück grenzt an die Hauptstrasse und die Karl Haueter-Strasse an. Das Gebäude wird einen L-förmigen Grundriss haben und wird durch Raster von 4,2 Meter Breite und 10,4 Meter Tiefe definiert. Die Verwendung von solchen Rastern senkt die Baukosten.

Das Parterre und der erste Stock werden von der Bergquelle beansprucht. Dort wird es insgesamt vier Vier-Zimmer-Wohnungen für Wohngruppen, acht Studios, Gemeinschaftsräume und einen Personalbereich geben, der auch der STS dient. Der zweite Stock ist für die Alterswohnen STS AG reserviert. Dort sind vierzehn Studios und ein Gemeinschaftsraum für betreutes Wohnen im Alter geplant. Im Keller sind ein Schutzraum, zwei Lagerräume und ein Waschraum vorgesehen. Das Gebäude wird der Fernwärme angeschlossen. Die Kosten des Gebäudes werden im Verhältnis 63,2 Prozent zulasten der Bergquelle und 36,8 Prozent zulasten der STS AG aufgeteilt. Die Bauherren rechnen damit, dass im Frühling 2021 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Im Sommer/Herbst 2022 sollten die Wohnungen bezogen werden können.

Die bisherigen Wohnhäuser, das Kuhnenhaus und das Burgbühl, die den Anforderungen an ein behindertengerechtes Wohnen nicht mehr genügen, werden verkauft. Nach Auskunft von André Streit, Vertreter der Alterswohnen STS AG, ist der Neubau mit dem Projektleiter von Genossenschaft Gesundheitsnetzwerk Simmental-Saanenland abgesprochen. Nach dortiger Auffassung will man nicht in laufende Projekte eingreifen. Es wird aber durchaus Möglichkeiten der Zusammenarbeit geben, so etwa betreffend Küche, Wäscherei, technischen Dienst, medizinische Dienstleistungen. Die Bauherrschaft wird versuchen, möglichst viele Aufträge in der Region zu vergeben.

Neubau auf der Spitalmatte nimmt Gestalt an

Die Ansicht der West- und Südfassade.

Erstellt am: 08.04.2019

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