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Spatenstich zum Hochwasserschutzprojekt Wimmis

Alle Jahre ist es das gleiche Schauspiel: Bei starkem Regen und Hagel kommen vom Gatafelgraben, der beim Mittel- und Westgrat des Niesens ins Dorf Wimmis führt, Geschiebe und grosse Wassermengen Richtung Dorf. Mit den neuen Schutzdämmen und weiteren Verbesserungen will man nun alles sicherer machen.

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Spatenstich zum Hochwasserschutzprojekt Wimmis

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Stehen am Ort des Geschehens: . v.l.n.r. Marcel Dähler Projektleiter Kissling und Zbinden AG, Martin Dänzer Schwellenkorporation, Gemeinderatspräsidentin Barbara Josi, Manfred Hofmann Vizepräsident Schwellenkorporation, Markus Josi Präsident Schwellenkorporation und Martin Lörtscher Kassier Schwellenkorporation.

Die 35 Meter hohe Tanne wird symbolisch als Spatenstich gefällt.

Gemeinderatspräsidentin Barbara Josi freut sich über den Startschuss.

Manfred Hofmann Vizepräsident Schwellenkorporation erklärte die Arbeiten für das Projekt.

Markus Josi Präsident Schwellenkorporation gab einen Rückblick auf die Unwetter der letzten Jahre.

«Fast alle Häuser auf der Lochmatte stehen in der roten Zone. Nun ist es genug, die Gebäude müssen aus dieser Gefahrenzone geholt werden. Das Ingenieurbüro Kissling und Zbinden AG hat das Hochwasserschutzprojekt ausgearbeitet und ist auch für die Bauführung zuständig, zusammen mit den Ressortverantwortlichen der Schwellenkommission» erklärte Josi. Doch ehe der erste Bagger auffahren konnte, mussten die folgenden Ämter und Personen informiert werden und diese mussten ihre Zustimmung geben: Grundeigentümer (Begehungen und Verträge), Oberingenieurkreis I, Gemeinde Wimmis, ANF, Amt für Landwirtschaft und Natur, Abteilung Naturförderung, Fischereiinspektorat, Amt für Wald und Waldabteilung Alpen.

Baubeginn ist April und endet im Herbst. Im Frühling 2021 werden dann die letzten nötigen Arbeiten ausgeführt. Das Projekt ist auf 2.7 Millionen Franken budgetiert. Die Kosten werden durch Kanton, Bund und die Schwellenkorporation Wimmis (Anteil zirka 680000 Franken) getragen.

Geplante Massnahmen

Das Hochwasserschutzprojekt besteht aus mehreren Massnahmen in fünf unterschiedlichen Bereichen am Gatafelgraben und Dorfbach (siehe Übersichtsplan).

Dorfbach: Das Gerinne wird aufgeweitet und der bestehende Durchlass wird ersetzt. Der Einlauf in die Kanalstrecke wird mit einem Staukragen ergänzt. Zudem sind Schächte zur Verankerung von mobilen Dammbalken vorgesehen.

Schmürzeren: Die bestehende Strasse zwischen den zwei bestehenden Schutzdämmen wird um zirka 1.50 Meter erhöht. Zudem wird die Zufahrt des Geschiebesammlers erhöht. Ein neuer Schwemmholzrechen und ein Staublech beim Durchlass ergänzen die bestehenden Bauwerke.

Lochmatte: Es ist ein rund 1.50 Meter hoher und ca. 140 Meter langer Schutzdamm geplant.

Gouheit: Hier sind zwei grössere Schutzdämme vorgesehen. Dabei wird die bestehende Strasse zum Geschiebesammler erhöht und mit einem Wendehammer ergänzt. Zudem entsteht ein neuer Erschliessungsweg für die Waldbewirtschaftung.

Furt: Die bestehende Waldstrasse wird bis zu 1.50 Meter erhöht und mit einem Erosionsschutz ausgestattet.

Erstellt am: 06.02.2020

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