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Sporttag Schule Wimmis: Jeder kam ans Ziel

Gemeinsam ein Ziel setzen und dieses auch erreichen, war einer der schönen Momente der Schüler aus Wimmis. An einem wunderschönen herbstlichen Sporttag wanderten 80 Schüler der 7., 8. und 9. Klassen von Mülenen (692 mü.M.) und von der Schwandegg (Zwischenstation Niesenbahn 1668 mü.M.) auf Niesen Kulm (2362 mü.M.)). Steil und steinig war der Weg, ehrgeizig die Schüler, um ans Ziel zu kommen.

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Sporttag Schule Wimmis: Jeder kam ans Ziel

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Am Morgen versammelten sich alle Schüler vor dem Schulhaus Chrümig in Wimmis. Von hier aus wurde die Anfahrt individuell bis nach Mülenen gestaltet. Einige mit dem Velo, andere liessen sich fahren, aber alle liefen ab Mülenen oder ab Schwandegg zu Fuss auf Niesen Kulm. So unterschiedlich wie die Schüler in der Schule sind, so war auch das Leistungsverhalten auf der Bergwanderung. Die einen nahmen es sportlich und gaben Gas, um schnell nach oben zu kommen, andere hingegen liessen sich Zeit. So konnte man den Ausblick zum Thuner- und Brienzersee und der wunderschönen Bergwelt geniessen. Die ersten Schüler, die auf dem Berg waren, jubelten ihren Kollegen beim Eintreffen zu. «Wir hatten eine gute Stimmung und alle Schüler hatten den Willen, alleine und ohne Hilfe ans Ziel zu kommen. Genau das, was wir erreichen wollten», erklärte Schulleiter Daniel Germann vom Schulhaus Chrümig, Wimmis. Gemeinsam mit 20 Helfern, die bei der Bergtour für einen reibungslosen Ablauf sorgten, war die Gruppe unterwegs. Organisiert wurde der Anlass gemeinsam mit der Fachkommission Jugendarbeit und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit OKJA Niesen. Dank freundlicher Unterstützung von Lehnherr Eschler AG – Zimmerei und Innenausbau, Schulverein Wimmis, Reutigen & Umgebung sowie der Burgergemeinde Wimmis, konnte der Anlass realisiert werden.

Was bleibt den Schülern?
«Die Schüler sollten lernen, dass nicht alle Wege leicht sind. Wer jedoch will, kann sein Ziel erreichen», erklärte Germann. Jeder Schüler hat sein eigenes Tempo, um etwas zu erreichen. Wie in einer Schulklasse, dem einen fallen gewisse Dinge zum Lernen leichter als anderen. «Am Ende kann jeder zum Ziel gelangen, egal in welchem Tempo, wichtig ist es, den Willen aufzubringen und durchzubeissen», findet der Schulleiter. «Als wir alle oben angekommen waren, konnten alle zu Recht stolz auf ihre Leistung sein». Spannend fand Germann, dass einige noch nie auf dem Niesen waren und somit zum ersten Mal in den Genuss des fantastischen Panoramas kamen. Und was machten die Schüler als Erstes auf dem Niesen? «Sie suchten ihr zu Hause, wo sie wohnen», antwortet Germann. «In drei Jahren werden wir wieder eine Wanderung auf den Niesen planen. Bei einer Umfrage unter den Schülern wären alle sofort wieder bereit mitzukommen. «Das Selbstbewusstsein wurde noch gestärkt und löste schon sofort eine Reaktion bei einigen aus. So wurde uns gesagt, per sofort braucht mich meine Ma nicht mehr in die Schule zu fahren». Teambuilding für Schüler, die als erfolgreich und nachhaltig gelten kann. Zur selben Zeit waren die Schüler der 4. bis 6. Klasse bei der Waldolympiade in Reutigen unterwegs.
Schulleiter Daniel Germann
Seit 16 Jahren ist er in der Schule tätig. Im August hat er die Schulleitung von Heiner Graber (nach 42 Jahren pensioniert) übernommen. Unterstützt wird Germann von Danielle De Maddalena.

Erstellt am: 03.11.2018

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