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Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften im Biathlon auf der Lenzerheide

Yara Burkhalter sammelte mit dem Juniorenkader wichtige Erfahrungen

Für die Junioren-Weltmeisterschaften 2020 im Biathlon, die vom 23. Januar bis 2. Februar auf der Lenzerheide stattgefunden hatten, wurden von Swiss-Ski insgesamt je acht Athletinnen und Athleten für die Titelkämpfe in der Biathlon Arena Lenzerheide in Lantsch/Lenz selektioniert. Bei den jüngeren Jugend-Jahrgängen (2001 bis 2003) wurde neben Seraina König (Riehen), Lea Meier und Marlene Perren (beide Davos) auch die 17-jährige Yara Burkhalter aus Zweisimmen selektioniert – ein Lichtblick in der internationalen Biathlon-Nachwuchsszene.

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Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften im Biathlon auf der Lenzerheide

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© vsr

In der Frauenstaffel startete Yara mit Seraina König und Lea Meier.

Yaras Stärke liegt im Schiessen.

Yara beim Sprint.

Yara Burkhalter, kurz nach der Jugendolympiade (YOG) in Lausanne stand mit der Biathlon Junioren-WM (JWM) auf der Lenzerheide ein weiterer Saison-Höhepunkt auf dem Programm. Wie ist es dir dabei ergangen?

Im Schiessen konnte ich super Leistungen zeigen und läuferisch habe ich trotz den schnellen Skis noch ziemlich Luft nach oben, um mit der Weltspitze mitzuhalten. Mit den Rängen 25, 27, 31 und meiner Aufholjagd in der Staffel bin ich ganz zufrieden. Vor allem, da meine Vorbereitung nicht ganz optimal war.

Wieso war sie nicht optimal?

Da es mich gerade nach dem letzten Rennen der YOG mit Husten und Schnupfen ziemlich erwischt hatte. Der Husten war am ersten Wettkampf immer noch da und ich war mir nicht sicher, ob es ein wenig zu früh war und ob ich deshalb überhaupt starten sollte. Nach Absprache mit den Trainern und da es diese Rennen an einer Jugend-WM zu Hause in der Schweiz nur einmal gab, entschied ich mich – Gott sei Dank – zu starten.

Ist die Rechnung aufgegangen?

Die Rechnung ist definitiv aufgegangen: Mit 17 Treffern von 20 Schüssen und einem Rückstand von 2:43 Minuten auf Weltmeisterin Lea Meier belegte ich als zweitbeste Schweizerin Rang 27 unter 96 Klassierten. Sicher geht es noch besser, aber ich war sehr zufrieden.

Am Dienstag startete ich in der Frauenstaffel nach Seraina König und vor Lea Meier. Nach den zwei Strafrunden von Seraina lagen wir an 17. Stelle. Dank meiner guten Schiessleistung mit liegend und stehend je nur einem Nachlader, konnte ich gleichauf mit den Top 10 der Einzellauf-Weltmeisterin Lea Meier übergeben. Sie konnte aber nicht mehr viel ausrichten, schlussendlich wurden wir Neunte.

Am Freitag im Sprint qualifizierte ich mich als 32. mit einer Minute und 47 Sekunden Rückstand für die Verfolgung am Sonntag, wo die ersten 60 der Rangliste des Sprints im jeweiligen Zeitrückstand starten durften. Mit nur einem Fehler lag ich nach dem dritten Schiessen auf Rang 14, doch leider hatte ich dann einen Fehler im letzten Stehendschiessen und auch auf der Schlussrunde hatte ich Zeit eingebüsst. So lief ich als 25. ins Ziel.

Wie geht es für dich nun weiter?

Da ich immer noch nicht ganz gesund bin, lasse ich den Swisscup in Flühli am Wochenende aus und konzentriere mich auf den Alpencup in Deutschland am Arber eine Woche darauf.

Erstellt am: 06.02.2020

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