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83. Mannenberg-Schiessen

Roland Perren ist Tagessieger der Elite

Am traditionellen Mannenberg-Schiessen verteidigten Adlerhorst St. Stephan das Fähnlein 1933 und die Zweisimmer Jungschützen die Standarte 1984 aus dem Vorjahr mit Erfolg. 15 Schützen erzielten das Maximum von 40 Trefferpunkten, allen voran Roland Perren als Tagessieger.

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Mannenbergscheissen

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© LEUZINGER FRITZ

Die Tagessieger am Mannenberg-Schiessen: Roland Perren (rechts) mit dem Maximum und einem 98 Tiefschuss. Thomas Kuhnen war mit 39 Punkten bester Jungschütze.

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Mit Maximumschütze Simon Isler (2. von links) war die Gruppe «Simme», Erlenbach-Latterbach, Sieger bei den Gastsektionen.

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St. Stephans Gruppe «Albristhorn» verteidigte das im Vorjahr gewonnene Fähnli 1933 erfolgreich.

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Das Mannenberg-Schiessen am letzten Augustsonntag, 27. August, hat bei den 300-m-Schützen aus dem Simmental, aus dem Saanenland und aus dem Pays d’Enhaut Tradition. Die guten äusseren Schiessbedingungen nutzten 58,9% der 421 Schützinnen und Schützen (50 weniger als 2016) und erzielten ein Kranzresultat auf der kleinen B-Scheibe.

Die moderne Technik machte es möglich, dass die Schützen sowohl auf dem Mannenberg wie bei Suppe und Spatz im Zweisimmer Gemeindesaal den Unspunnenschwinget live am Bildschirm mitverfolgen konnten. In Interlaken dauerte die Pause vor dem Schlussgang etwas länger als vorgesehen. Mannenbergpräsident Marc Matti nutzte den Unterbruch zur, mit Spannung erwarteten, Rangverkündigung. Das Resultat des zweiminütigen Seriefeuers wird ja bekanntlich durch die Zeigermannschaft verdeckt geschrieben.

An der vorgängigen Schützengemeinde musste Matti den Rücktritt des 1. Schützenmeisters Peter Bärtschi nach 20-jähriger Amtszeit bekannt geben. Als Nachfolger Bärtschi’s wurde Daniel Rhyn gewählt. Auf ihrer Reise durch die Stamm-Sektionen hat das Wanderfähnlein 1939 bei der Gruppe Rellerli die Saanenmöser erreicht.

BSSV-Präsident Salzmann schoss mit
Nationalrat Werner Salzmann besuchte als Präsident des Berner Schiesssportverbandes (BSSV) den mit vielen Emotionen und Traditionen verbundenen Schiessanlass auf dem Mannenberg. Salzmann zeichnete sich mit 35 Trefferpunkten als Kranzschütze aus. Doch viele der Gruppen- und Einzelschützen bemerkten seine Anwesenheit erst bei der Durchsicht der Rangliste.
Auszug aus den Ranglisten:

Gastgruppen:
1. Erlenbach-Latterbach «Simme», 225 Punkte; 2. Pays d’Enhaut «les fins guidons», 222; 3. Erlenbach-Latterbach «Rinderalp», 220.
Stammgruppen:
1. St. Stephan «Adlerhorst», 229 Punkten; 2. Därstetten «Papagallos», 225 (Gewinner der Hellebarde); 3. Zweisimmen-Schützen «die Ehemaligen», 224; 4. St. Stephan «Hunter», 223; 5. Därstetten «Walalp», 221; 6. Zweisimmen «Männertreu», 221; 7. Oberwil «Tell», 221; 8. Zweisimmen-Schützen «Fromatt», 220; 9. Zweisimmen «Waldmatte», 219; 10. Weissenbach-Boltigen «Jaunpass», 219; 11. Zweisimmen «Schlössli», 218; 12. St. Stephan «Stärnfahrt», 218; 14. St. Stephan «Obersimmental 2000», 216; 15. Därstetten «Sexy-Boys», 215; 16. Zweisimmen «Chumi», 214; 17. St. Stephan «Ibiza», 213; 18. Lenk «Lenk dänk», 213; 19. Zweisimmen «Schlegelholz», 212.
Jungschützengruppen:
1. Zweisimmen «Jungschützen 1», 207; 2. Oberwil «Jungschützen», 194; 3. Spiez Militär «Junges Blut», 190.

15 Maximumschützen:

Roland Perren, St. Stephan (Tagessieger); Jakob Pfahrer, Wimmis; Matthias Minnig, Weissenbach-Boltigen; Stephan Zeller, Daniel Ziörjen und Lukas Buchs alle Zweisimmen-Schützen; Martin Zahler, Därstetten; Simon Isler, Erlenbach-Latterbach; Julien Pilet, Pays d’Enhaut; Jean-Marc Cottier, St. Stephan; Michael Annen, Zweisimmen-Schützen; Peter Fuhrer, St. Stephan; Fritz Bieri, Zweisimmen-Schützen; Christoph Krebs, St. Stephan; Pierre-Francois Perren, Pays d’Enhaut. Weiter erzielten 32 Schützen 39 Punkte; 35 Schiessenden 38 Punkte und deren 48 37 Punkte.

Erstellt am: 31.08.2017

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