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Patrick Zürcher aus Oey gewann am Internationalen Inferno-Rennen in Mürren den Kombi-Riesenslalom und wurde Gesamtdritter

Inferno – wenn das Schilthorn vom Sommer-Ziel zum Winter-Start wird

Am Inferno-Rennwochenende von vergangener Woche trumpften in Mürren einmal mehr auch diverse Simmentaler stark auf: Bei den Männern übernahm Patrick Zürcher aus Oey am Donnerstag nach dem Langlauf und dem Sieg im Riesenslalom die Kombiführung. Die abschliessende Abfahrt vom Schilthorn bis oberhalb der Winteregg schloss der polysportive Elektriker auf dem 74. Rang ab. Dies reichte dem Diemtigtaler für den 3. Schlussrang in der Inferno-Superkombination.

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Patrick Zürcher aus Oey gewann am Internationalen Inferno-Rennen in Mürren den Kombi-Riesenslalom

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© Bruno Petroni, INFERNO Rennen

Patrick Zürcher unterwegs.

Patrick Zürcher auf dem Podest.

© Bruno Petroni, INFERNO Rennen

Mathias Zürcher in seinem Element.

© Bruno Petroni, INFERNO Rennen

Mathias Reber unterwegs.

Mathias Reber auf dem Podest.

Die Preisgewinner des Team Niedersimmentals beim Inferno Langlauf mit Patrick Zürcher, Katja von Känel und Ueli Mani.

Auf dem Podest sind Jürg Mani, Mathias Reber und Patrick Zürcher.

Bereits am Mittwoch reiste Patrick Zücher nach Lauterbrunnen und verbrachte mit seinen Kollegen vom Team Niedersimmental in einer gemeinsamen Ferienwohnung bis am Sonntag eine gute Zeit. Der Langlauf am Anreisetag als erste Disziplin gelang und mache ihm mittlerweile auch richtig Spass, habe er doch mehr Zeit in den nordischen Sport investiert, meinte Patrick Zürcher schmunzelnd. So war er mit dem zweiten Rang hinter Langlaufcrack Oliver Zurbrügg selbstredend auch zufrieden.

Dem Inferno-Rennen treu geblieben
Mindestens zwölf Mal hat der 32-Jährige, der früher selbst im alpinen BOSV-Nachwuchsteam war, bereits am Inferno-Rennen teilgenommen. Und seit zehn Jahren ist Patrick Zürcher selbst Cheftrainer des BOSV-Region Simmental und trainiert den Nachwuchs.

Und tatsächlich, am Samstagmorgen früh war Zürcher einer von rund 1700 Startenden der 77. Inferno-Abfahrt auf dem Schilthorn. Am Samstag verfügte der 32–Jährige jedoch nicht über einen optimal präparierten Ski und schloss die 9,5 Kilometer lange Abfahrt vom Schilthorn bis oberhalb der Winteregg auch ohne nennenswerten Fahrfehler lediglich auf dem 74. Rang ab. Dies reichte dem Diemtigtaler jedoch für den 3. Schlussrang in der Superkombination – hinter Sieger Roman Schuler und dem sechsfachen Inferno-Kombi-Gewinner Oliver Zurbrügg aus Lauterbrunnen. Grundlage für diesen Podestplatz hatte er mit dem Sieg im Riesenslalom geschaffen, so Zürcher, der als einer von zehn für das Team Niedersimmental an den Start ging, welches im Team-Klassement den vierten Rang einnahm.

Gemütlicher vierter Teil des Inferno-Anlasses
Aufs Podest des 77. Inferno-Abfahrtsrennens durfte am Samstag mit Mathias Reber ein weiterer Fahrer des Teams Niedersimmental steigen. Mit seiner Zeit von 6:40,20 verlor der Diemtigtaler auf der 9,5 Kilometer langen Strecke vom Schilthorn bis zur Winteregg gut drei Sekunden auf den Sieger Ruedi Brawand aus Grindelwald und wurde hinter Roman Schuler im Hauptfeld ausgezeichneter Dritter. Mit einem zwölften Rang im Langlauf und einem 17. Rang im Riesenslalom reichte dies für Mathias Reber für den ausgezeichneten neunten Schlussrang in der Superkombination der Männer.

Auch aufs Podest der Inferno-Abfahrt reichte es Xenia Mani aus Schwenden (3. Rang bei den Damen I) und Jürg Mani aus Oey (2. Rang bei den Senioren II).

Nach der Rangverkündigung im Sportzentrum Mürren genossen übrigens viele der knapp 1700 Klassierten den vierten und wohlverdienten Teil des Inferno-Anlasses: «Das Festen gehört nach den drei herausfordernden Wettkampftagen einfach auch dazu», meinte Patrick Zürcher lachend und gestand gleichzeitig ein, dass dies nicht unbedingt seine stärkste Disziplin sei und er den anderen da den Vorrang durchaus gerne lasse.

Auszug aus den Ranglisten
Abfahrt Männer: 1. Ruedi Brawand, Grindelwald, 6:36,98; 2. Roman Schuler, Gross, 6:38,65; 3. Mathias Reber, Diemtigen, 6:40,20; 6. Kilian Burri, Boltigen, 6:43,41; 22. Kilian Rufener, Zweisimmen, 6:55,47; Jürg Mani, Oey, 7:02,46; 43. Roland Mani, Horboden, 7:03,84.

Abfahrt Frauen: 1. Marianne Rubi, Grindelwald, 7:25,00; 2. Nicole Bärtschi, Buttisholz, 7:25,62; 3. Chemmy Alcott, England, 7:25,82; 5. Xenia Mani, Schwenden, 7:30,22; 10. Katja von Känel, Weissenburg, 7:50,34; 34. Karin Perren, Wimmis, 8:38,51; 36.

Superkombination Männer: 1. Roman Schuler, Gross, 110,60 Punkte; 2. Oliver Zurbrügg, Lauterbrunnen, 131,55; 3. Patrick Zürcher, Oey, 136,49; 9. Mathias Reber, Diemtigen, 192,97.

Superkombination Frauen: 1. Judith Graf, Matten, 510,52 Punkte; 2. Alyssa Schumacher, Grindelwald, 517,28; 3. Manuela Kaufmann, Interlaken, 553,28; 4. Katja von Känel, Weissenburg, 561,82.

Erstellt am: 30.01.2020

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