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Bei der Jugendolympiade Lausanne als Snowboardcross-Fahrerin

Léonie Wiedmer – jung, passioniert, erfolgreich

Léonie Wiedmer aus Oey-Diemtigen ist eine passionierte Snowboardcross-Fahrerin. Mit diesem Erlebnisbericht gibt die 17-Jährige Einblick in ihre Teilnahme an den diesjährigen Youth Olympic Games in Lausanne und lässt eindrückliche Erlebnisse Revue passieren.

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Léonie Wiedmer – jung, passioniert, erfolgreich

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Die Aussenansicht des Vortex.

Freunde und Familie unterstützten und feierten Léonie kräftig an.

Léonie Wiedmer, vorne, wurde Fünfte bei den Youth Olympic Games.

Trotz der Verletzung munter unterwegs.

Dass der Vortex ein ganz spezielles Gebäude ist, wusste ich. Trotzdem war es ein beeindruckender Moment, als wir im Athleten-Dorf eintrafen. Das Gebäude war riesig, überall hingen die Flaggen der teilnehmenden Länder und in der Mitte des Platzes befand sich das Yodli-Kaffee.

Erster Eindruck der Strecke
Am Freitag war bereits unser erstes Training. Ich war bei der Besichtigung sehr nervös und unsicher. Aufgrund des Nebels wurde nach der ersten Fahrt das Training abgebrochen. Zum Glück war am Samstag das Wetter gut. Dank dem frischen Schnee war die Piste weich und angenehm zu fahren. So hatte ich eine optimale Vorbereitung für das Rennen am Montag.

Am Sonntag war Erholung und Ablenkung angesagt. Wir nutzten die verschiedenen Angebote, die den Athleten im Vortex zur Verfügung standen. Ich war dankbar für die Abwechslung.

Renneinsatz am Montag
Meinen ersten Lauf konnte ich für mich entscheiden. Ich war sehr erleichtert und freute mich auf die weiteren Heats. Jedoch stürzte ich auf der Startgerade in meinem zweiten Lauf. Trotzdem konnte ich auch diesen gewinnen. Bei den weiteren drei Heats wurde ich jeweils Zweite. Somit qualifizierte ich mich für das Halbfinale. Im Halbfinale hatte ich Schwierigkeiten mit der Startgerade, was im Schlussklassement der fünfte Platz bedeutete. Da ich seit dem Sturz im zweiten Lauf Schmerzen in meiner linken Hand verspürte, musste ich zur Sicherheit am Abend Röntgen gehen. Nach einer halben Ewigkeit, die ich im Kinderspital Lausanne mit Warten verbrachte, bekam ich die Diagnose: eine Radius-Fraktur der Speiche und die Handwurzel gebrochen!

Alles in allem war es eine wunderbare Zeit, mit Höhen und auch Tiefen, und ich bin zuversichtlich, dass ich vieles für meinen weiteren Weg mitnehmen kann und vielleicht werde ich ja schon bald wieder die Möglichkeit dazu haben, an einem Grossanlass teilzunehmen. Sicher ist aber, dass ich meinem Traumziel «Olympia» ein ganzes Stück nähergekommen bin.

Erstellt am: 30.01.2020

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