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7. GV der Genossenschaft Geburtshaus Simmental-Saanenland: Maternité Alpine

Erfolgreiches 5. Geschäftsjahr des Geburtshauses Maternité Alpine

Am Freitag, 4. Juni 2022 fand die 7. Generalversammlung der Genossenschaft Geburtshaus Simmental-Saanenland: Maternité Alpine im Hotel Bären in Gsteig statt. 27 Genossenschafter/-innen, darunter sechs Gemeindevertreter aus dem Simmental und Saanenland, haben den Weg auf sich genommen und informierten sich aus erster Hand über den Geschäftsgang und die betrieblichen Neuigkeiten vom Jahr 2021.

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Erfolgreiches 5.Geschäftsjahr des Geburtshauses Maternité Alpine

Betriebsleiterin ad interim Susanne Reber erläuterte die Zahlen.

Präsidentin Anne Speiser schaute zufrieden, stolz und dankbar auf ein erfolgreiches fünftes Betriebsjahr der Geburtshaus-Genossenschaft zurück. Auch dank der grossen Crowdfunding-Aktion im Frühjahr 2021 konnten Spenden in der Höhe von insgesamt rund 500000 Franken verzeichnet werden. Aber auch im Betrieb wurden so viele Babys geboren, wie nie zuvor: 69 Kinder haben das Licht der Welt im 2021 im Geburtshaus in Zweisimmen erblickt. Zudem wurde das Pilotprojekt «Planbare Kaiserschnitte am Spital Zweisimmen» abgeschlossen, gutgeheissen und kann nun im Regelbetrieb angeboten werden. Eva Cignacco, Co-Fachbereichsleiterin Geburtshilfe im Departement Gesundheit der Berner Fachhochschule, welche das Pilotprojekt im Auftrag des Kantons begleitete und evaluierte, konstatierte dazu im Geleit zum Jahresbericht: «Die Evaluation attestierte dem Modell eine ausgezeichnete Versorgungsqualität, eine konsequente Gewährleistung der Sicherheit von Mutter und Kind und bestätigte, dass die Maternité Alpine hierzu «Standard Operating Procedures» ausgearbeitet hatte, die in ihrer Detailtreue und Evidenzbasierung andere Leistungserbringer erbleichen lassen sollten.»

Susanne Reber, Betriebsleiterin ad interim erläuterte die Zahlen und Fakten aus dem Betrieb: Im fünften Betriebsjahr wurden insgesamt 764 Pflegetage von Mutter und Kind und im ambulanten Bereich 998 Konsultationen für Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchungen oder Wochenbettbesuche verzeichnet. 69 Geburten – davon sechs per geplantem Kaiserschnitt im Rahmen des Pilotprojektes – durften im 2021 im Geburtshaus verzeichnet werden. Zehn Frauen mussten wegen Komplikationen im Geburtsverlauf in die Geburtsabteilungen der Spitäler Thun, Frutigen oder in die Frauenklinik im Inselspital Bern verlegt werden. 43 Frauen und ihre Neugeborenen verbrachten das stationäre Wochenbett in den Räumen des Geburtshauses, im Anschluss an die Geburt in einem Spital. Den Klientinnen-Befragungen konnte entnommen werden, dass die Erwartungen zu 97 Prozent vollständig erfüllt wurden, der Gesamteindruck wurde ebenfalls mit 97 Prozent als ausgezeichnet bewertet. Viele Zeichen der grossen Wertschätzung der Familien durfte das Geburtshaus-Team auch in anderer Form erfahren.

Wiederum wurde das Geburtshaus-Team durch die Pandemie vor zusätzliche Herausforderungen gestellt. Glücklicherweise hatte man nur moderate Verläufe unter Personal und Wöchnerinnen zu verzeichnen. Nichtsdestotrotz kam es aber zu Personalausfällen, welche in einem kleinen Team nur durch extreme Flexibilität aller Beteiligten auszugleichen ist.

Dank der hohen Leistungszahlen schliesst die Jahresrechnung 2021 gegenüber den Vorjahren mit einem markant tieferen Defizit von rund 14000 Franken ab. Das Defizit konnte aus dem Spendenfond gedeckt werden. Die an der Generalversammlung anwesenden Genossenschafter/-innen haben die Jahresrechnung einstimmig genehmigt.

Als Abrundung der Versammlung gab das Verwaltungsmitglied Tabitha Perreten aus Lauenen ein Kurzkonzert mit Gesang und Keyboard.

Erstellt am: 02.07.2022

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