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Zum 20. Jubiläum zogen die Fasnächtler durch Oey und liessen es krachen

Traditionsgemäss fast am Ende der Saison trafen sich die Fasnachtsbegeisterten, Guggen oder einfach auch nur Zuschauende sowie Partygänger am letzten Wochenende, 1. und 2. März zur Diemtigtaler Fasnacht. Zum 20-jährigen Jubiläum wurde das diesjährige Motto «Legendä u Heldä» zelebriert.

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Diemtigtaler Fasnacht 2024

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© Fabian Kopp

Diemtigtaler Fasnacht

Pünktlich um 18.18 Uhr startete die Diemtigtaler Fasnacht am letzten Freitag in Oey mit dem Sternmarsch der vier Trychlergruppen. Ziel war der Schulhausplatz, auf dem OK-Präsident Peter Wampfler die Begrüssung übernahm und auch einen kurzen Rückblick auf die letzten 20 Jahre machte. Ganz nach dem Motto «Nicht jammern, etwas tun» und «Was in Bern und Thun Tradition hat, soll auch im Diemtigtal Zukunft haben», legte Andreas Inäbnit, als Hauptverantwortlicher, am 22. Februar 2003 den Grundstein für die erste Diemtigtaler Fasnacht.

Geboren war die Fasnacht aber bereits ein Jahr vorher, im 2002, unter dem Namen Oey Fasnacht. «Es war ein tolles Fest damals», so Inäbnit, «auch wenn wir nur mit viel Überredungskunst zwei Guggen verpflichten konnten, die Säins Tschikken aus Uetendorf und die Nölli Grötze aus Luzern. Wir hatten ein bisschen zu spät angefangen.» Daraufhin wurde ein 8-köpfiges Fasnachtskomitee gegründet und im 2003 waren dann schon sieben Guggen-Musiken aus der ganzen Schweiz und eine Maskentanzgruppe aus Deutschland beim Umzug und anschliessendem Fest dabei. Der Rekord waren an einer Fasnacht zwölf Guggen-Musiken. Aber auch dieses Jahr konnte mit acht Guggen und vielen am Umzug teilnehmenden, kostümierten Kindern und Erwachsenen ein sehr gutes Programm geboten werden.

«Legendä u Heldä»

Viele Legenden und Helden wurden am Samstagnachmittag in den Strassen von Oey und auf dem Schulhausareal gesichtet. Ob Bob der Baumeister, Obelix, der «Joker», Superman, Feuerwehrmann, Batman oder Batwoman, Donald Duck, Mickey Mouse, Elsa, Pippi Langstrumpf oder auch Legomännchen. Sogar Osterhasen, ein Rotkäppchen und andere Märchenfiguren und Rockstars waren an der Fasnacht unterwegs. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und mit viele Eigenarbeit die Kostüme kreiert.

Fasnächtliches Treiben und viel Konfetti

Drei Böllerknalle signalisierten den Start des Umzugs vom Bahnhof durch das Dorf Oey mit Ziel beim Schulgelände. Die Säins Tschikken aus Uetendorf waren auch wieder dabei und verbreiteten mit ihrer Musik Fasnachtsstimmung, wie schon an der ersten Diemtigtaler Fasnacht. Sie führten nach dem Wagen mit dem OK den Umzug an. Buntes Treiben herrschte auf der Diemtigtalstrasse, Konfetti regnete vom Himmel und auch mit «Täfeli» und anderem Süssem wurde nicht gespart. Die eifrigen Sammler fanden reiche Beute.

Die verschiedensten Guggen bereicherten den Umzug mit ihrer Musik, ihren Showeinlagen und auch ihren Verkleidungen: Pananik aus Naters, Majorettes Steffisburg, Brummbachsumpfer aus Horriwil, Aubrighäxä Vorderthal, Bödeli Rassel Bande aus Interlaken, Tucktsurfer (Münchenbuchsee) und Schoppy Vögu (Schönbühl), Hosesacktrümeler, Gugge Motzer aus Ittigen und Pulswärmer Riggisberg. Selbst die Namen zeugen davon, dass nicht immer alles so ernst genommen werden muss und der Spass an der Geselligkeit sowie dem Feiern grossgeschrieben wird. In einigen Guggen kam der Nachwuchs gleich mit.

Erstellt am: 07.03.2024

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