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Hauptversammlung der Freunde des Regionalen Naturparks Diemtigtal

Naturparkverein auf Erfolgskurs

An seiner 7. Hauptversammlung vom 10. März 2017 konnte der Verein das 200. Mitglied begrüssen, auf ein reiches Tätigkeitsprogramm zurückblicken und hinweisen und gute Bilanzergebnisse bekannt geben. Der Anlass war gut besucht, über 60 Besucher aus der ganzen Schweiz nahmen teil.

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Naturparkverein auf Erfolgskurs

Christian und Christine Germann legen, wenn nötig, überall Hand an.

Der «Verein Freunde des Regionalen Naturparks Diemtigtal» ist eine der Begleitgruppen des «Tourismus & Naturparks Diemtigtal». Er führt diverse Aktivitäten in Zusammenarbeit mit dem Naturpark aus und ist verankert in dessen Organ, «Park Info». Seine Mitglieder sind Menschen, die sich gemeinsam für die Natur einsetzen. Der Verein wird durch Mitgliederbeiträge, einem Gemeindebeitrag und dem Sponsoring von den einheimischen Firmen Luginbühl AG Diemtigtal, Oey; Paradoxmöbel Küchen Innenausbau, Oey; Rüfenacht Getränke AG, Oey; und Spring AG, Schwenden, finanziert. Bei einem Aufwand von 11024 Franken konnte er im 2016 einen Gewinn von 2689 Franken aufweisen. Der Verein funktioniert bestens, dank dem grossen Engagement des Vorstandes und der Mithilfe der Mitglieder. Als Zeichen der Anerkennung erhielt der Präsident des Vereins, Christian Germann aus Oey ein Präsent. Ebenfalls das 200. Mitglied, Familie Doris und Thomas Herzog-Spinnler wurde mit einem Korb voll einheimischer Produkte beschenkt.

Spannendes Tätigkeitsprogramm in Aussicht gestellt

Nachdem schon letztes Jahr interessante Projekte wie die Schneckenexkursion, die Alpenbockkäferpirsch, die Wildrosenwanderung mit der Herstellung von Hagebuttensaft und vieles mehr, durchgeführt wurden, wartet der Verein auch dieses Jahr mit einem spannenden Programm auf. Maria Merz-Wälchli, «vom Orchideenvirus befallen», wie sie selber sagt, wird am 27. Mai für die Vereinsmitglieder eine Orchideenwanderung im Diemtigtal durchführen. Dank der Bodenbeschaffenheit im Diemtigtaler Alpgebiet wachsen hier besonders viele Orchideenarten. Es gibt deren 70 einheimische Arten. Ebenso lehrreich verspricht die Schmetterlingswanderung am 5. August, geführt von der Naturspezialistin Rebekka Moser zu werden. Wiederholt werden dieses Jahr: Ein Vereinsausflug am 10. Juni in einen Regionalen Naturpark, heuer in den Naturpark Thal. Dieser liegt eingebettet in die Gebirgszüge des Solothurner Juras zwischen Weissenstein und Wasserfallen im Einzugsgebiet von Basel und Bern. Die Pflege des Alpenbock-Futterbüffets am 8. Juli, der Nationale Clean-Up-Day am 9. September und die Hagebuttensaft-Herstellung am 4. November sind weitere Programmpunkte. Heinz Lerch, Projektleiter «Natur & Landschaft», ruft die Besucher auf, im November die gesammelten Hagebutten zum Pressen zu bringen. Die Presse erleichtert die sonst so mühsame Handarbeit beim Verarbeiten der Früchte. Letztes Jahr wurden so 99kg Früchte gepresst. Ein Flyer zur Wildrosenwanderung ist im Tourismusbüro erhältlich. Christian Germann ermuntert die Besucher bei der Alpenbock-Lebensraum-Pflege mitzumachen, denn dank der Pflege und der Schaffung von Futterplätzen hat sich der Alpenbock-Käfer im Gebiet der Oeyer Allmend niedergelassen. Ein Prachtexemplar konnte von Christian Germann fotografisch festgehalten werden.

Helfer fürs Bergahorninventar gesucht

Heinz Lerch sucht Helfer und Helferinnen, um die Bergahornlandschaft im Diemtigtal zu inventarisieren. Der Bergahorn ist sehr wichtig für die Biovielfalt im Tal. Auf ihm wachsen 30 bis 50 Arten von Flechten und Moose. Wenn alte Bergahorne absterben, verschwinden auch die vielen Flechten und Moose. Mit diesem Projekt sollen die Landwirte sensibilisiert werden, den Bestand der Bergahorne zu erhalten und bei Bedarf zu verjüngen. Wer Lust hat abseits von Wegen im Diemtigtal nach Bergahornen zu suchen, kann sich bei Heinz Lerch melden. Vorab wird für alle Interessierten ein kleiner Einführungskurs stattfinden.

Als Abrundung der Hauptversammlung wurde ein Apéro mit einheimischen Produkten offeriert.

Naturparkverein auf Erfolgskurs

Heinz Lerch sucht Helfende zur Inventarisierung des für die Biovielfalt im Tal wichtigen Bergahorns.

Erstellt am: 16.03.2017

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