Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Projektwoche der Schule Boltigen

288 Kilometer, 41 Steinböcke und 13 Nutella-Sterne

Alle drei Jahre wird die Projektwoche der Schule Boltigen fällig. Schon vor den Sommerferien mussten sich die Schülerinnen und Schüler der 3. bis 9. Klasse für ein Projekt entscheiden. Zur Auswahl standen Orientierungslauf, Kochen und Kunst, Velotour, Wandern und das Projekt Schulhaus. Zudem hatte die diesjährige 6. und 7. Klasse die Chance, das Juralager nachzuholen, welches im letzten Schuljahr wegen des Coronavirus ausfiel.

rating rating rating rating rating

Projektwoche der Schule Boltigen

/

Selbstportraits in verschiedenen Grautönen.

Auch Kochen kann Kunst sein.

Die OL-Gruppe mit Förster Christian Röthlisberger und verschiedenen tierischen Gegenständen.

© Zacharias Borer

Die Abschlussdisco am letzten Abend durfte natürlich auch nicht fehlen!

© Zacharias Borer

Gruppenbild am Hochmoorsee Etang de la Gruère.

Stolze Gesichter nach den 288 geschafften Kilometern.

© Zacharias Borer

Auf den friedlichen Freibergerpferden durften wir einen ausgiebigen Ausritt vornehmen.

Trittsicher geht es bergauf.

Die kreative Gruppe hinter dem Projekt Schulhaus.

Fabian beim Montieren des letzten Würfels.

Gemütliche Ambiente beim Feuer im Schnurrenloch.

So starteten die Schülerinnen und Schüler am Montag, 31. August mit ihrem gewählten Projekt.

Kochen und Kunst

Auch nach der Projektwoche ist die Küche glücklicherweise noch funktionsfähig und parallel dazu sind wunderschöne Portraits entstanden. Die Krönung für uns war der Donnerstag, als wir Lasagne kochten. Zum Dessert gab es Stracciatellacreme, Maroniküchlein und Tiramisu. Um auch Kunst zu machen, kreierten wir ein Tischset mit unserem Tagesmenü.

Während der ganzen Woche malten wir zudem ein Selbstporträt von uns, dafür benutzten wir die Farben Schwarz und Weiss. Mit diesen mischten wir drei verschiedene Grautöne, mit welchen wir die verschiedenen Schatten der Bilder in unterschiedlichen Helligkeitsstufen malten.

Schulhaus Reidenbach nimmt Farbe an

Das Ziel unserer Gruppe war es, das Schulhaus Reidenbach farblich zu gestalten. So fingen wir damit an, aus langen Holzbalken Quadrate zu sägen. Danach wurden diese gebohrt. Anschliessend malten wir die Würfel mit selbst gemischten Farben an.

Am Mittwoch druckten wir Buchstaben auf die Würfel, sodass man Ende der Woche den Leitsatz «Gemeinsam mit Freude lernen» lesen können sollte.

Mit dem «Drahtesel» durch das Seeland

Am Montag fuhren wir durch das Simmental bis wir im Eichholz in Bern ankamen. Dort genossen wir den Abend und schliefen bald ein. Weiter ging es für uns nach Salavaux beim Murtensee. Nach einem Bad im Murtensee assen wir bei einem zügigen Wind die Cervelats.

Mittwochs radelten wir unsere kürzeste Strecke. Wir genossen die Fahrt durch das Naturschutzgebiet beim Neuenburgersee. Während der Mittagspause passierte etwas, was niemand erwartet hätte. Ein paar Schüler entdeckten einen Blindgänger, eine so genannte Beleuchtungsgranate. Zum Glück assen wir im Militärgebiet, deshalb waren Rekruten vor Ort und konnten uns versichern, dass diese nicht mehr explodieren könne. Mit einem riesen Schreck und vollem Magen fuhr man anschliessend zum Neuenburgersee. Die Strecke Richtung Greyerzerland war schon etwas anstrengender. Später war man froh, beim Camping angekommen zu sein. Mit nicht mehr spürenden Beinen sprang man in den Greyerzersee.

Letzter Tag, letzte Herausforderung: Bei Broc hielten wir schlussendlich doch kurz an und kauften uns bei der Schokoladenfabrik ein paar Leckerbissen. Mit Proviant im Rucksack nahm man die letzten Kilometer über den Jaunpass in Angriff. Bei einem riesen Empfangsbuffet blickten wir auf die vergangene Woche zurück. Zum Abschluss durften wir noch den Jaunpass hinunter sausen.

Das Juralager der 6. und 7. Klasse

Wir, die 6. und 7. Klasse, hatten vor den Sommerferien das Juralager geplant, aber aufgrund des Coronavirus konnten wir es zu jenem Zeitpunkt nicht durchführen. Da alle unbedingt gehen wollten, hat Herr Borer dieses in die Projektwoche verschoben.

Am Dienstag stand die erste Fahrradtour bevor. Diese führte uns zu einem Pferdehof. Dort durften wir auf den gutmütigen Freibergern reiten. Nach dem Mittagessen gingen wir in ein Pferdealtersheim und durften uns die verschiedenen Pferde anschauen.

Am Donnerstag ging die Tour mit den Fahrrädern bergauf zu den Windrädern und Solarzellen auf den Mont Soleil. Es war sehr spannend, zu sehen, wie das Ganze funktioniert. Zurück im Lagerhaus richteten wir den Partysaal und dann ging die Party los. Wir tanzten, sangen und feierten bis tief in die Nacht.

Karten, Kompasse, Wald und viel Spass

Unsere Gruppe, die aus sechs Leuten bestand, entschied sich für das Projekt Orientierungslauf (OL). Wir machten am Montag nur kleine, dafür mehrere OLs. Wir machten einen OL zu Waldfunktionen als Vorbereitung auf den Waldtag beim Förster und einen anderen mit Bildern. Zudem zeichneten wir Gegenstände aus der Vogelperspektive und machten ein Kroki (eine kleine Skizze des Schulgeländes). Nebenbei lernten wir, mit Schritten Meter abzuzählen, und uns wurde auch beigebracht, wie man mit dem Kompass umgeht.

Am Dienstag gab es zwei OLs, einer am Vormittag und einer am Nachmittag. Am Mittwoch fuhren wir mit dem Velo nach Boltigen, um einen OL dort zu machen. Dieser OL war der grösste und beinhaltete 16 Posten.

Wanderlust von klein bis gross

Die strengste Wanderung war zugleich die schönste: Auf dem Seehore sahen wir über 40 Steinböcke. Das war ein einmaliges Erlebnis. Diese Wanderung startete am Dienstag in der Bunschleren, wo wir Richtung Niederhorn zum Seebergsee liefen. Etwa zwei Stunden hatten wir von dort aus, bis wir schliesslich den Gipfel des Seehorns erreichten. Leider war an diesem Tag das Wetter nicht perfekt, weswegen wir keine Aussicht geniessen konnten.

Erstellt am: 29.09.2020

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Interessante Artikel