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lRun to the Hill

Ausnahmezustand auf dem Jaunpass

Schon seit geraumer Zeit kündigten Plakate, Banner und Autoaufkleber das «Beste aller Feste» an. Am vergangenen Wochenende war es endlich wieder soweit und das Run To The Hill ging in seine sechste Runde. Ein hochkarätiges Line-up, reichlich Spiel und Spass sowie genügend Speis und Trank verwandelten den Jaunpass für ein Wochenende in ein Tollhaus für Feierwütige.

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Run to the Hill

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Ein Töfflibueb auf der Rundstrecke kurz vor Checkpoint 3 in der Garstatt.

Bei bestem Wetter konnten US-Dream-Cars bestaunt werden.

Gespielt wurde mit originalen Poker-Karten direkt aus Las Vegas.

Für die Car-Demolation kamen Besucher aus der ganzen Schweiz.

Den vielen Schaulustigen wurde ein grandioses Spektakel geboten.

Das Podest des Race of Spades (1. Rang: Mike Bächler, 2. Rang: Michael Teuscher, 3. Rang: Erich Wirz).

Die Blues Bros. Corporation & Band begeisterten mit ihrer Show.

Das Hillbilly-Festival unter der Schirmherrschaft des Memphis Kings Clubs Boltigen wurde am letzten Freitag unter donnernden Salutschüssen, Klängen der Musikgesellschaft Boltigen und Ansprachen von Organisator Chrigel Schafroth sowie Gemeindepräsident Fred Stocker eröffnet. Von da an konnte man bis zum Sonntag unter anderem US-Cars, Bikes und weitere Trouvaillen bestaunen und viel wichtiger noch: Feiern ohne Grenzen.

Internationales Line-up
Für die musikalische Unterhaltung sorgte ein internationales Line-up. Der Freitag war durch die Bands New Jersey Bon Jovi Tribute und Whole lotta DC der Musik von US-Sänger Jon Bon Jovi und den australischen Urgesteinen AC/DC gewidmet. Am Samstag brachten neben den Bands The Rob Ryan Roadshow und Big Gig die Blues Bros. Corporation & Band als Schweizer Premiere die Festhütte zum Kochen. Die Band überzeugte durch eine fulminante Show zur Musik der «Blues Brothers» und liess somit die Tanzbeine schwingen. In diesem Jahr sorgten zudem auch tagsüber Livebands für Stimmung.
Olympiade der Unvernunft
Neben altbekannten Spielen wie Motor Blow-up, Car-Demolation und King-Decibel durfte natürlich auch dieses Jahr die heimliche Paradedisziplin, das Grabenstampfer-Rennen, nicht fehlen. Gewonnen wurde das Rennen im Einzelwettbewerb von Lokalmatador Werner Imobersteg. Der Sieg im Teamwettbewerb ging an die Gruppe Wäspi-Chlepfer aus dem Stockental. Den vielen Schaulustigen wurde ein Spektakel erster und unvernünftigster Güte geboten.
The Race of Spades – Töffli-Poker-Run
Zu den oben genannten Klassikern gesellte sich dieses Jahr eine neue Disziplin hinzu: der Töffli-Poker-Run. Hierbei handelt es sich um eine Töffli-Orientierungsfahrt, welche die Teilnehmenden durch zwei Kantone und vier Gemeinden führte. Die Route verlief von der Passhöhe aus nach Jaun runter, danach über Abländschen ins Saanenland. Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter Richtung Boltigen, wo in der Garstatt der letzte Anstieg in Richtung Ziel auf dem Festivalgelände in Angriff genommen wurde. Sieger war nicht etwa der Schnellste, sondern der Teilnehmer mit dem besten Blatt. Wie es der Name schon andeutet, wurde auf der Strecke an fünf Checkpoints Karten gezogen, welche den Sieger nach den Regeln des Texas Hold’em Poker bestimmten. Von den 87 gestarteten Töfflis schafften es bis auf vier alle ins Ziel. Gewonnen wurde die Erstaustragung von Mike Bächler (Oeschseite), vor Michael Teuscher (Boltigen) auf dem zweiten und Erich Wirz (Alpnach) auf dem dritten Rang.
Simmental first
Auf’s Neue hat ein massiver (V8)-Motor, bestehend aus Organisatoren, Sponsoren und über 130 Freiwilligen, den Jaunpass zum Beben gebracht. Dies dank vereinten, mehrheitlich Simmentaler-Kräften. Von Organisatoren. wie auch von der Besucherseite, kann auf ein gelungenes und ohne Zwischenfälle abgelaufenes Festival zurückgeblickt werden. Es herrschte eine tolle Stimmung, wo nicht zuletzt auch Petrus dazu beigetragen hat. Erfreulicherweise erlangt das Event von Mal zu Mal auch ausserhalb des Bacon County immer wie mehr Bekanntheit, was sich bei den steigenden Besucherzahlen von Ausserhalb im Positiven zeigt. Man darf sich auf eine weitere Ausgabe im Jahr 2019 freuen.

Erstellt am: 01.08.2017

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