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10-Jahres-Feier Haus Fuhrenmatte

Der Dankbarkeit wurde Raum gegeben

Am 1. Dezember 2017, genau zehn Jahre nach der Eröffnung des Hauses Fuhrenmatte in Boltigen, feierten die Initianten und Gründer der Wohngemeinschaft, Ruth und Werner Lempen, mit den Gästen des Hauses, den Angehörigen, Mitarbeitenden und weiteren Freunden und Interessierten in der Kirche Boltigen ein öffentliches Jubiläumsfest. Ein Gottesdienst bildete den Auftakt des Festes, gefolgt von einem gemeinsamen Lunch und anschliessendem Festakt. Das ganze Fest widmete dem Thema «Schutz» eine zentrale Beachtung.

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10-Jahres-Feier Haus Fuhrenmatte

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Die Bewohnerin im Haus Fuhrenmatte, Klara Marolf, stammt ursprünglich aus Zweisimmen. Sie wurde vor, während und nach dem Gottesdienst von Patricia Mühlemann aufmerksam betreut.

Bewohnerin Rosmarie Kuhn mit ihrem Ehemann Heinrich, welcher offen über seine ganz persönliche Erfahrung mit den Herausforderungen, welche eine Demenz-Erkrankung eines geliebten Menschen mit sich bringt, berichtete.

Rosmarie Kuhn ist Gast im Haus Fuhrenmatte, wo sie von Werner und Ruth Lempen und dem ganzen Team liebevoll betreut wird, was Ehemann Heinrich Kuhn sehr zu schätzen weiss.

Rosmarie Kuhn mit ihrem 15. Grosskind, dem dreiwöchigen Samuel, der mit seiner Familie extra aus Buchs/SG angereist war. Sorgsam umgeben von Ehemann, Kindern und Grosskindern erlebte die Bewohnerin des Hauses Fuhrenmatte den Festgottesdienst.

Clown Nelly von der Stiftung Lebensfreude überreichte Ruth Lempen zum Dank für ihr riesiges Engagement im Haus Fuhrenmatte symbolisch ein Ballonherz.

Gemeinsam prägten sie Gottesdienst und Festakt zum Jubiläum: Pfarrer Christof Mudrack, Gemeinderätin Anni Bieri, KESB-Präsidentin Oberland West Ursula Reichenbach, Initianten und Gründer der Wohngemeinschaft Haus Fuhrenmatte, Werner und Ruth Lempen, Supervisorin und Moderatorin Esther Schläppi sowie Nationalrat Erich von Siebenthal.

Gegen elf Uhr fanden sich vergangenen Freitag die Beteiligten in der feierlich und liebevoll dekorierten Kirche in Boltigen ein. Bis auf eine Person waren auch die Gäste des Hauses Fuhrenmatte mit ihren Betreuenden vor Ort und konnten dem Gottesdienst beiwohnen. Viel Wärme war spürbar und dies lag nicht nur an der gut beheizten Kirche. Eine sehr familiäre Atmosphäre breitete sich aus, viel Herzlichkeit, Schutz und schöne Momente. Etwa dann, als eine Bewohnerin des Hauses Fuhrenmatte ihren drei Wochen alten Enkel in den Armen wiegte und dazu über das ganze Gesicht strahlte. Aber auch sonst bewegten sich viele Grosskinder unter der Festgemeinde und erzeugten mit ihrer Natürlichkeit eine entspannte Stimmung.

Würdiger Festakt
Der Festakt mit verschiedenen Rednerinnen und Rednern, immer wieder aufgelockert durch Einlagen der Jodlerin Sarah Iseli und Clown Nelly von der Stiftung Lebensfreude, gab dem Jubiläum den würdigen und gleichzeitig auch fröhlichen Rahmen. Auch die Referierenden haben das Stichwort «Schutz» in ihren Beiträgen aufgenommen. So referierte Ursula Reichenbach als Präsidentin der KESB Oberland West zum Thema «Welchen Schutz kann der Staat in Situationen von Verlust der Eigenständigkeit bieten, speziell im Modell Beistandschaften». Der Gemeinderat von Boltigen, vertreten durch Anni Bieri, bedankte sich bei Ruth Lempen für die wertvolle Arbeit, welche im Haus Fuhrenmatte geleistet wird. Sie machte auch darauf aufmerksam, dass das Haus nicht nur eine liebevolle Betreuung der Gäste gewährleistet, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Gemeinde ist.

Erstellt am: 07.12.2017

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