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Schneesport-Woche Schule Boltigen

Schneesport und Winterspass auf dem Jaunpass

Vom 21. bis 25. Januar verbrachte die Schule Boltigen vom Kindergarten bis in die 9. Klasse eine unvergessliche Schneesport-Woche auf dem Jaunpass. Bei weitgehend traumhaftem Wetter und guten Schneeverhältnissen standen allerlei Aktivitäten auf dem Programm. Die Kleinsten hatten die Gelegenheit ihre Künste auf zwei Brettern in der Skischule zu verbessern, die Älteren erlebten spannende Tage mit Langlaufen, Ski- und Snowboardfahren, Fatbiken und Gemlen, Schneeschuhlaufen und Eisstockschiessen, Iglubauen und vielem mehr.

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Schneesport-Woche Schule Boltigen

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© Zacharias Borer

Siegerinnen und Sieger unter sich.

© Zacharias Borer

Die Iglubauer vor vollendetem Werk mit Res Ruprecht.

© Zacharias Borer

Team Schneeschuh hat Zeit fürs posieren.

© Zacharias Borer

Abfahrtsplausch mit den Teuscher-Gemlen.

© Zacharias Borer

Spielerisches Langlauferlebnis im Kurs von Ursula Gerber.

© Zacharias Borer

Die Wasserraten trotzen der Kälte.

© Zacharias Borer

Flying high @Winteregg.

© Zacharias Borer

© Zacharias Borer

© Zacharias Borer

© Zacharias Borer

© Zacharias Borer

Montag bis Mittwoch: Schneesport- Potpourri in den Klassen
An den ersten drei Tagen durften sich die Dritt- bis Neuntklässler jeden Halbtag in einer neuen Sportart austoben. Zur Auswahl standen ein Langlaufkurs, ein Abfahrtsplausch auf Fatbikes, Gemlen oder Pistenböcken, Ski- und Snowboardfahren, Schneeschuhlaufen sowie die Olympiade mit Eisstockschiessen, Flaschenbahnenbau und Zielwurf. Etwas ruhiger ging es bei den Jüngeren zu und her. Die 1. und 2. Klässler fuhren morgens Ski in der Gruppe, am Nachmittag in der Skischule, der Kindergarten nahm die wertvollen Dienste der Skischule jeweils am Morgen in Anspruch und hatte am Nachmittag frei. Damit alles reibungslos ablief, standen neben den Lehrpersonen auch zahlreiche Helferinnen und Helfer bereit. Gegessen wurde diesmal im Gruppenraum des Restaurants Taverne. Doch kaum waren die letzten Pommes verschlungen, stand schon der nächste Posten auf dem Programm.
Donnerstag: «Juflisprisse-Tag», Spielmorgen und Iglubau
Kurz nach 9 Uhr fiel der Startschuss zum Langlaufrennen. Im Minutentakt preschten die Kinder bei eisiger Kälte über die Startlinie und verschwanden kurz darauf im Wald, um wenig später vor der wundervollen Gastlosen-Kulisse wieder aufzutauchen, um sich mit letzter Kraft ins Ziel zu kämpfen. Gut eine halbe Stunde später standen die Siegerinnen und Sieger fest, das diesjährige Juflispriessen-Rennen war vorbei und man fand Zeit sich bei Leckereien und Tee zu erholen. Gewonnen hat bei den 1. bis 3. Klässlern Julien Niederhauser, bei den 4. bis 6. Klässlern Flavio Hotz und in der Oberstufenkategorie Marco Stalder. Herzliche Gratulation!

Mitten im gemütlichen Beisammensein staksten plötzlich allerhand lustige Gestalten durch den Schnee, um sich für das legendäre Muggestutzrennen bereit zu machen. Adrette Samichläuse kämpften auf der Loipe gegen «gfürchige» Vampire, maskuline Weiblein und feminine Männlein, krasse Gangster, quirlige Hippies und sonstige «Abnormale». Und ihr Effort hatte Erfolg: Knapp setzten sie sich vor der harten Konkurrenz durch. Eigentlich. Die Lehrpersonen konnten es nicht lassen, als Wasserratten selber ein Team zu stellen, hatten ihr privates Material und die nötige Erfahrung um das Rennen souverän für sich zu entscheiden.

Nach einer kurzen Mittagspause versammelten sich die Iglubauer mit Spaten und Sägen auf dem Bruchmandli-Spielplatz, um fleissig möglichst gleichmässige Blöcke für ihre Bauten aus dem Schnee zu zimmern. Wem eher nach Skifahren war, genoss die gut präparierten Pisten oder sprang um die Wette auf der selbstgebauten Schanze beim Winteregg-Lift. Und die Jüngsten? Sie versammelten sich in aller Früh für einen vielseitigen Spielmorgen im Schnee.

Freitag: Skirenntag!
Bereits um 8.40 Uhr ging es los mit der Startnummernausgabe für den Riesenslalom der Grossen. Die Piste wurde extrafrisch präpariert, der Kurs von der Skischule souverän gesteckt. Punkt 10 Uhr schoss die erste Fahrerin aus den Startlöchern. Dann ging es Schlag auf Schlag. Im Minutentakt sausten die Skifahrer am zahlreich erschienen Publikum vorbei. Dazwischen kämpften kurz noch die Snowboarder um ihren Pokal und die Sonne drückte die Nebelschwaden endgültig zurück in die Löcher. Bei den Oberstufenmädchen gewann Natacha Bettler mit der zweitbesten Zeit überhaupt, den Sieg bei den Knaben holte sich Angelo Dänzer. In der 5. und 6. Klasse verwiesen Elin Niederhauser und Roy Dänzer die Konkurrenz auf die hinteren Plätze, bei den 3. und 4. Klässlern gewannen Jana Zeller und Jarne Niederhauser. Und die Snowboarder? Jana Zeller schoss auch hier ihren Gegnern um die Ohren und schwang sich souverän um die Tore und auf den ersten Rang. Bravo!

Etwas gemütlicher ging es am Miniskirennen am Nachmittag zu und her. Die Kindergärtner sowie 1. und 2. Klässler zeigten beim Zügwegen-Lift ihre Schwungkünste und ermittelten die ersten Skirennsieger. Der Rennausgang war denkbar knapp. Im Kindergarten gewannen Delia Di Camillo und Jon Niederhauser, bei den 1. und 2. Klässlern Tatjana Wampfler und Ben Eschler.

Als die Rennzeiten geordnet und gebüschelt waren, fand vor grosser Zuschauerkulisse mit der Rangverkündigung die letzte offizielle Attraktion statt. Die Medaillengewinner wurden mit viel Applaus gefeiert, die Gewinner stemmten ihre Sieger-Glocken in die Höhe, alle Teilnehmer wurden mit Kino- oder Schwimmbadgutscheinen beschenkt. Und was sagt der Medaillenspiegel? Viermal Gold und zweimal Bronze ging an die Niederhausers, zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze an die Zellers und die Dänzers. Die kompletten Ranglisten und in Bälde auch weitere Fotos finden sich auf der Schulhomepage.

Doch viel spannender wäre ja zu erfahren, welche Abenteuer die Schneeschuhwanderer erlebten. Doch das behielten sie für sich. Ganz bestimmt haben auch sie von diesem Prachtstag spannende Geschichten zu erzählen und würden bezeugen, dass sich die Anstrengung längstens gelohnt hat.

Herzlichen Dank der Skischule für die Professionalität und Flexibilität beim Unterrichten und der Rennorganisation, den Sportbahnen für die freie Fahrt und die guten Pisten, Daniela Eschler für den spontanen Hot-Dog-Einsatz, Res Ruprecht für seine Hingabe beim Iglubau, Heinz Burri für den Schülertransport, der Familie Teuscher für die Benutzung der Gemle, Stephan Rösti und Kari Meinen für den Langlaufunterricht sowie Fred Teuscher für den Transport der vielen Langlaufskier. Herzlichen Dank aber auch den beteiligten Lehrpersonen für den grossen und tollen Einsatz, den Eltern für die zahlreichen Spenden und nicht zuletzt unseren Schülerinnen und Schüler für ihr grosses Engagement. Für mich persönlich wars mit all den lachenden Gesichtern bei Sonne und Schnee ein mehr als würdiger Schlusspunkt meiner Schulleiterdienste in Boltigen.

Erstellt am: 02.02.2019

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