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Zum Abschluss des Ferien(s)passes Niedersimmental

Ferien(s)pass in speziellen Zeiten

Wegen des corona-bedingten Lockdowns war lange Zeit unsicher, ob der Ferien(s)pass Niedersimmental überhaupt durchgeführt werden kann. Doch im Gegensatz zum Ferienpass Obersimmental, der bereits im Frühjahr abgesagt wurde, haben sich die Niedersimmentaler Organisatorinnen dazu durchgerungen, den angemeldeten Kindern den Wunsch zu erfüllen und den Ferienpass, trotz organisatorischem Mehraufwand und Planänderungen, in den Sommerferien durchzuführen. Hat sich dieser Aufwand gelohnt? Ein Resumé.

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Ferien(s)pass in speziellen Zeiten

Beatrice Kunz (rechts) und mit Denis Frieden (links) mit Ferienpass-Kindern beim Kurs «mit dem WWF am Bach».

Aus einem reichen Angebot konnten die 233 angemeldeten Schulkinder in der Zeit vom 6. Juli bis 7. August auswählen. Das Angebot umfasst insgesamt 81 Anbieter mit 112 Kursen, davon wurden 18 Kurse wegen zu wenig Anmeldungen oder wegen Corona abgesagt. Dennoch konnten die Kinder von einer breiten Palette profitieren. Dies sind doch bedeutend weniger Kinder als in den Vorjahren, in welchen sich die Teilnehmerzahl jeweils bis zu 350 Kindern bewegt hatte. Die Organisatorinnen fanden die Antwort in der grossen Verunsicherung, die durch die Pandemie herrschte.

Auch auf der Anbieter-Seite lief der Ferienpass nicht wie gewohnt ab: Die Anbieter gaben jedoch ihr Bestes und versuchten mit räumlichen Abständen alles Erdenkliche, um den Kindern die Angebote überhaupt zu ermöglichen. Trotzdem mussten diverse Kurse auch abgesagt werden; etwa weil Räume zu klein oder das Alter der Anbieter zu hoch waren: «Einige Kursanbieter sind wohl über 70 Jahre alt, aber trotzdem nach wie vor ausgesprochen fit. Altersbedingt konnten ihre Kurse – wie etwa das Schnupper-Klettern oder das Amateurfunken weltweit – heuer nicht angeboten werden, obwohl alle so viel Herzblut rein gesteckt hatten!», bedauerte Beatrice Kunz die Entwicklung.

Der Ferienpass 2020 ist vorbei
Der Ferien(s)pass ist vergangenen Freitag zu Ende gegangen. Bleiben werden viele positive Eindrücke und Rückmeldungen: «Viele Eltern und Kinder sind mega dankbar für das Durchführen und es ist einfach immer wieder schön, zu sehen, wie die Kinder begeistert werden können.» So hat es sich aus Sicht der Organisatorinnen durchaus gelohnt, den Ferienpass auch in dieser schwierigen Situation durchzuführen: «Ganz sicher und zu 100 Prozent hat es sich gelohnt!

Sobald die Schule startet, beginnt für das Ferien(s)pass-Team wieder die Planung für das nächste Jahr. Eines ist indes heute schon sicher: Die Organisatorinnen haben heuer unglaubliche Erfahrungswerte gesammelt und werden sich künftig nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen lassen.

Erstellt am: 15.08.2020

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