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Oldtimer auf der Achtel-Meile und viel Rock’n’Roll im Hangar

Das Hangar Rockin’ ist in St. Stephan seit vielen Jahren das Festival des Jahres. Aus allen Ecken der Welt hat man sie erwartet, die vielen Anhänger des Rock’n’Roll. Die schlechte Wetterprognose hat allerdings leider auch viele Oldtimerfans abgehalten. Trotzdem wurde das Hangar Rockin’ 2017 ein schöner Erfolg.

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16. Hangar Rockin'

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Einer schöner als der Andere.

Chrysler Plymouth der 20er Jahre und läuft und läuft.

Wohl einer der Schnellsten.

Ab gehts auf die Achtel-Meile.

Start beim ein Achtel-Mile Rennen.

Wie in den 50er Jahren.

Ed Cavin and his blue Kings Sweden.

Jackson Sloan and Drew Davies GROUP.

Qeen of Honky Tonk: Marti Brom (USA).

Die schlechte Wetterprognose und die kühle Witterung haben viele Oldtimer- und Rock’n’Roll-Fans abgehalten, den Weg nach St. Stephan unter die Räder zu nehmen. Trotzdem wuchs die Camper-Kolonne und die Kleinzeltstadt entlang dem Taxiway am Flugplatz schon am Donnerstag stetig Richtung Süden.

Oldtimer und der 50er- Jahre-Flohmarkt

Die Verkäufer von Kleidern und Utensilien aus den 50er-Jahren träufelten langsam in das Dörfli vor dem Festzelt. Sie bestätigten teilweise, dass sie die schlechte Wetterprognose von der Teilnahme fast abgehalten hätte. Trotzdem kam Stimmung auf. Auch die Oldtimer kamen später, als andere Jahre, standen aber am Samstag zeitig zum Achtelmeilen-Rennen auf der Piste. Weit über 200 alte, echte Oldtimer haben am Hangar Rockin’ in St. Stephan um Aufmerksamkeit gefeilscht. MotoSacoche und Florett, Vespas aller Jahrgänge und Lambrettas in allen Farben säumten die Wege am Flugplatz und ergänzten als Zweirad-Oldtimer die Limousinen und Nutzfahrzeuge. Der 44er Ford Mercury konnte sich neben dem Chevrolet aus den 60er-Jahren immer noch sehen lassen. Ein Chrysler Plymouth diente jahrzehntelang im Berner Jura als Landwirtschaftsfahrzeug. Die Kerzen mussten ersetzt werden und Öl und Benzin wurde nachgefüllt und das Fahrzeug aus den 20er Jahren war wieder fahrbereit. Das mache ihm kein Fahrzeug der heutigen Zeit mehr nach, erklärte uns ein jung gebliebener Automechaniker der 50er-Jahre, der seinem Beruf bis heute treu geblieben ist. Damals sei Rost der grösste Feind der Fahrzeuge gewesen, die Motoren hätten es immer noch geschafft. Neben dem Holzerfahrzeug glänzte ein aufbereiteter Chevrolet De Luxe aus dem Jahre 1951, der in seiner Werkstatt restauriert wurde.

1/8 Mile Hot Rod- and
Bike Race & Scooter Run

Der Samstag begann aus Tradition heraus mit dem Achtelmeilen-Rennen auf der Flugpiste. Die Fahrzeuge rollten an den Start, wobei für einige Kandidaten das Rennen bereits hier endete, weil der Motor nicht mehr wollte, oder die Benzinzufuhr streikte. Standen die zwei gegeneinander startenden Fahrzeuge mit laufendem Motor beim Rennleiter, stieg die Spannung. Alle Augen waren auf das Startergirl gerichtet, das mit der schwarz-weiss gewürfelten Flagge den Start freigab. Mit mehr oder weniger rauchenden Pneus schossen dann die Fahrzeuge auf die rund 200 Meter lange Strecke. Das Drum und Dran kam beim ganzen Rennen vor dem Siegen. Die über die Piste flitzenden alten Fahrzeuge sind jedes Jahr Sujet für ein massiv bestücktes Foto-Shooting.

Echte Highlights am Samstagabend

In vielen kleinen Zelten rund um den Festivalplatz haben DJs für Stimmung und Tanzmusik gesorgt. Das Publikum wechselte oft von Event zu Event und füllte langsam den Festplatz.

Den Auftakt des Abends machten auf der Hauptbühne im Hangar die vier jungen Musiker aus Schweden mit der «Ed Cavin & his Blue Kings»-Band. Ed Cavin erschien im Elvis Presley-Look und erklärte, dass die Band schon seit 1997 bestehe, in der heutigen Form aber erst seit zwei Jahren spiele. Er erwähnte stolz, dass sie zum ersten Mal in der Schweiz auftreten. Ed Cavin hatte vom ersten Song an das Publikum mitgerissen und innerhalb kurzer Zeit kochte der Hangar. Es wurde Rock’n’Roll getanzt. Der alte Hangar platzte aus allen Nähten. Die vier jungen Schweden schafften es, das Publikum mit ihrer Musik zu begeistern.

Die Jackson Sloan & Drew Davies Group konnte die Stimmung der Schweden übernehmen und mit ihrem Flachgitarristen kam ein erstes Highlight auf die Bühne. Sloan holte eine Tänzerin aus dem Publikum auf die Bühne und brachte damit Bewegung ins Geschehen. Der tosende Applaus und der wiederholte Ruf nach Zugabe bestätigte ihren Auftritt.

Mit der Qeen of Honky Tonk, Marti Brom aus den USA war edelste Musik auf der Bühne, die das Publikum mitriss und den Hangar an die Grenzen des Pouvoirs brachte. Nicht nur ihr Gesang, auch die Band brachte eine Präzision und ein Volumen, die begeisterten.

Mit der «Wise Guyz»-Band ging der offizielle Teil des diesjährigen Hangar Rockin’ in den frühen Morgenstunden würdevoll zu Ende.

Erstellt am: 06.07.2017

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