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Nur die allergrössten Kälber wählen ihren Metzger selber!

Von Gottfried Aegler

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Wenn ich so sechzig Jahre zurückblicke und mir vergegenwärtige, was für eine Vielfalt an Radio- und Fernsehprogrammen uns heute gegenüber damals in allen Sprachregionen geboten wird, dann kann ich vor diesen Radio- und Fernsehpionieren nur den Hut ziehen.

Das alles soll nun mit einer Abstimmung zunichtegemacht werden, inklusive des reichen Schatzes an Zeitgeschichts-, Kultur- und Musikarchiven? Deshalb frage ich als erstes alle Volksmusikliebhaber, die leider in der Minderzahl sind, wollt ihr Eure beliebten Sender wie Radio BeO, Radio Eviva oder die Musigwelle von Radio SRF wirklich aufgeben? Im gleichen Atemzug frage ich alle Klassikliebhaber, ob sie auf das Kulturradio SFR 2 künftig verzichten wollen? Was bleibt für die Popmusikliebhaber, wenn es SFR 3 und für die Jungen SFR-Virus (SRF 4 Kabel) nicht mehr gibt und 21 Lokalradios für ihre aufwändigen Kultursendungen keine finanzielle Unterstützung mehr kriegen? Meiner Ansicht nach können all diese Fragen nur mit einem klaren Nein an der Urne beantwortet werden.

Aus diesem Grunde fordere ich alle auf, am 4. März nicht aus Bequemlichkeit zu Hause zu bleiben, denn an der Kultur zu sparen, hätte ähnlich gravierende Folgen wie das Sparen bei der Bildung!

Sollte es wahr sein, was kürzlich in einem Leserbrief zu lesen war, dass Geschäftsleitungsmitglieder der Billag und deren Verwaltungsräte überdurchschnittliche Gehälter beziehen, dann müsste Bundesrätin Doris Leuthard dafür sorgen, dass die Billag kein Selbstbedienungsladen ist und bleibt! ,

Musiklehrer a. D.,Erlenbach i.S.

Erstellt am: 08.02.2018

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Kommentare
Emil von Allmen, Gimmelwald 11.02.201815:13 Uhr

Guter Leserbrief! Was die Billag angeht, so wird diese ab Ende Jahr keine Gebühren einziehen. Neu wird es die Serafe AG sein, welche es, dank neuem System, viel günstiger macht.

Emil von Allmen

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