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Ein Projekt des Vereins «Xundheit Simmental Saanenland» (XSiSa)

Mitfahrbänkli – eine Ergänzung zum ÖV?

Basierend auf einer Mitfahrer-Idee einer Bündner Gemeinde, wollte der im 2018 gegründete Verein «Xundheit Simmental Saanenland» (XSiSa) die Lücke schliessen und nicht mehr mobilen Leuten Mitfahrgelegenheiten bieten.

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Ein Projekt des Vereins «Xundheit Simmental Saanenland» (XSiSa)

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© Walter Zeller

Das am 26. Oktober 2019 eingeweihte Holzbänklein in Weissenbach, an der Strasse nach Eschi

Die blauen Punkte entsprechen den festgelegten Standorten der Mitfahrbänkli. Die gelben Punkte illustrieren die Bushaltestellen des BLS-Bus, der nur an Wochentagen fährt, am Samstag reduziert und am Sonntag gar nicht.

Immer mehr Menschen in unseren Tälern sind durch das Alter nicht mehr in der Lage, ein eigenes Auto zu fahren. Der Zugang zum öffentlichen Verkehr wird durch den restriktiven Abbau an Service Public stark eingeschränkt. Alltägliche Besorgungen wie Arztbesuche, Einkäufe und auch Teilnahme am sozialen Leben werden dadurch zu grossen Herausforderungen. Viele Menschen würden helfen, wenn sie wüssten wie. Die Idee des Mitfahrbänklis ist eine Brücke zwischen Bedürfnis und Möglichkeit. Wer mitfahren möchte, geht zum Mitfahrbänkli. Wer vorbeifährt, öffnet die Autotür und somit auch einen Bereich zur Mobilität, nimmt die Person vom Bänkli mit und verhilft zu mehr Flexibilität und Selbstbestimmung. «Wenn die mitgenommene Person wieder aus unserem Auto aussteigt, waren wir hilfreich ohne weitere Verantwortung», so Marianne Herbst-Stauffer.

Das erste Bänkli wurde eingeweiht
Am 26. Oktober hat die XSiSa zur Einweihung ihres ersten Mitfahrbänklis nach Weissenbach geladen. Die Präsidentin des Vereins, Marianne Herbst-Stauffer, orientierte über den Stand des Projektes in Boltigen: «Wir haben Boltigen gewählt, weil unser Stammteam hier wohnt und in Boltigen ein klares Bedürfnis besteht, die Weiler Schwarzenmatt, Taubental, Adlemsried, Eichstalden und Garstatt für Nicht-Autofahrer besser zu erschliessen. Die vorgesehenen Standorte wurden mit den Eigentümern besprochen und entsprechende Verträge wurden vorbereitet. Mit der Unterstützung von Sponsoren sollen nun die hölzernen Bänkli beschafft und angeschrieben werden.»

Erstellt am: 04.11.2019

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