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41. Schlittenhunderennen an der Lenk

Über 360 Hunde rannten im Föhnwind gegen die Zeit

Bei recht schönem Wetter kämpften 140 Musher mit 360 Hunden auf gut präparierten Trails gegen die Zeit und am Sonntag gegen den aufkommenden Föhn. Um die Kälte gewohnten Hunde vor einem Hitzeschock zu schonen, wurde die Strecke am Sonntag verkürzt.

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41. Internationales Schlittenhunderennen Lenk

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© Walter Zeller

Der Föhn isch i de Bärge

© Walter Zeller

Volle Kraft voraus, mit 10 Hunden am Start

© Walter Zeller

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Als Favorit im Ziel

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Kleines Gedränge am Ziel

© Walter Zeller

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Die kleinen Musher: Alle sind Gewinner

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Gewinner Sprint, 2 Hunde SH, AM, S,G 8 km / 5 km

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Gewinner Skijöring Frauen, 1 Hund offen 12 km/ 8km

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Gewinner Skijöring Herren, 1 Hund offen 12km / 8km

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Gewinner Skijöring Frauen, 1 Hund SH 12 km / 8km

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Skijöring Frauen, 1 Hund, AM, S, G 12 km / 8km

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SkijöringHerren, 1 HundAM, S, G, 12 km / 8 km

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Gewinner Sprint, 6 Hunde, offen, 12 km / 8 km

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Gewinner Sprint, 6 Hunde, SH, 12 km / 8 km

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Gewinner Sprint, 6 Hunde AM, S, G, 12 km / 8 km

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Gewinner Sprintunlimitiertoffen 12 km / 8 km

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Gewinner Sprint, 8 Hundeoffen, 12 km / 8 km

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Gewinner Sprint 8 Hunde, SH 12 km / 8 km

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Gewinner Sprint, 4 Hunde offen 8 km / 5 km

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Gewinner Sprint, 4 Hunde, SH 8 km / 5 km

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Gewinner Sprint, 4 Hunde, AM, S, G, 8 km / 5km

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Gewinner Sprint, 2 Hunde, SH, AM, S, G, Junioren 8 km / 5 km

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Gewinner Sprint, 2 Hunde, offen 8 km / 5 km

© Walter Zeller

GewinnerSprint, 2 Hunde, SH 8 km / 5 km

Das Schlittenhunderennen mit internationalen Teilnehmern wurde vom Organisationskomitee, geführt von Heinz Welten, in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Schlittenhundesport Verein (SSV) und den 50 Helferinnen und Helfern geplant und erfolgreich durchgeführt.

Die Vorbereitungen
Traditionsgemäss trafen die meisten Musher mit ihren «hundegerechten» Fahrzeugen auf der «Lischmatte» ein. Die meisten Musher fahren mit der Familie im Camper und den Hunden im Anhänger an die Rennen. Viele kennen sich und ein vertrautes Lagerleben nimmt seinen Lauf. Hundegebell und Gemütlichkeit prägten den Abend vor dem Rennen.

Die gut 50 Helfer haben nach einer Woche Vorbereitung dem OK-Präsidenten Heinz Welten den Trail als «wettkampfbereit» erklärt. Vom Wetterdienst wussten die Organisatoren, dass sich starker Südwestwind anmeldet. Am späteren Abend, am Musher-Meeting verspürte man die Nervosität vor dem Rennen.

Der erste Renntag
171 Gespanne waren in den Kategorien Skijöring, 2-Hunde, 4-Hunde, 6-Hunde, 8-Hunde und offen für das Rennen gemeldet. 166 gingen am Samstag an den Start.

Der Platz um den Start-Zielraum füllte sich mit Zuschauern und schon vor dem Start warteten über 1000 Gäste auf das Rennen. Die Musher kommentierten den noch bedeckten Himmel mit zu Beginn auch einigen Regentropfen als ideales «Hundewetter». Die wartenden Hunde zeigten mit ihrem Gebell den «Willen zum Rennen» und konnten es kaum erwarten, über den Trail zu rennen. Um 10 Uhr eröffnete der erste Skijöring Musher, Urs Zuber, das 41. Schlittenhunderennen an der Lenk. Entlang der Startstrecke feuerten die Gäste die startenden Gespanne an.

Neben der spektakulären Rennpiste fanden Hundehalter und Hundeliebhaber im Zielraum ein «Dörfli» mit allerlei Zubehör und Nützlichem für den Hundesport oder die Freizeit. Ebenso wurden Verpflegung für den grossen oder kleinen Hunger sowie Getränke angeboten.

Die Wolken verzogen sich und der blaue Himmel über dem Talabschluss liess den eintreffenden Föhn erahnen. Dem Oberried sagt man nach, es sei im Winter immer sehr kalt. Doch die Natur hat ihre eigenen Gesetze: Der einsetzende Föhn erwärmte sich auf dem 1500 Meter Gefälle von der Plaine Morte bis zu den Simmenfällen und im «kalten Oberried» stieg die Temperatur auf über zwölf Grad Celsius, fast zehn Grad über der Temperatur im Dorf!

Die wärmeren Temperaturen im Süden machten den Hunden zu schaffen. Für das Wohlergehen der Hunde wurde am Samstagnachmittag entschieden, dass der zweite Lauf am Sonntag um eine Stunde vorverschoben wird. Zudem wurde die Rennstrecke wetterbedingt bei den zwölf Kilometer-Läufern auf acht Kilometer und später bei den acht Kilometer-Läufern auf fünf Kilometer verkürzt.

Der zweite Renntag
Für den zweiten Lauf haben sich 152 Gespanne qualifiziert. Wie angekündigt, startete der erste Skijöring Musher, Urs Zuber, bereits eine Stunde früher als vorgesehen um neun Uhr. Die Strecken wurden wegen der steigenden Temperatur gekürzt. Auch mit den verkürzten Strecken blieb das Rennen spannend, weil die Summe der Zeiten beider Tage den Rang bestimmten. Der Föhn zeigte sich leicht stürmisch, er hielt jedoch den Regen glücklicherweise bis am Sonntagnachmittag fern. Über 2000 Zuschauerinnen und Zuschauer liess sich das Spektakel am letzten Wochenende nicht entgehen und bewunderten die Schlittenhunde im Start- und Zielgelände oder entlang des Rundkurses.

Der Föhn liess nach und die Teilnehmer des 41. Schlittenhunderennens warteten mit Geduld auf die Rangverkündigung, die noch vor dem warmen Regen durchgeführt werden konnte. Trotz Föhn und wechselhaftem Wetter war das 41. Schlittenhunderennen an der Lenk ein toller Erfolg.

Erstellt am: 12.02.2019

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