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Waldbesitzervereinigung Saanenland-Obersimmental

Regionales Holz nutzen und für Sicherheit sorgen

Die Waldbesitzer Saanenland/Obersimmental hatten am diesjährigen Gedankenaustausch zur Lage im Wald auch die regionalen Gemeindevertreter eingeladen. Der Schwerpunkt des Abends war die Pflege vom Schutzwald und die Wichtigkeit vom regionalen Holzverbrauch.

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Regionales Holz nutzen und für Sicherheit sorgen

© «Parlamentsdienste 3003 Bern»

Erich von Siebenthal, Präsident des Verbandes der Berner Waldbesitzer und Nationalrat setzte sich mit der Erlössituation auseinander.

Die Wälder in der Region konnten bis heute noch nicht in der erforderlichen Intensität gepflegt werden. Durch die neuen Kürzungen aufgrund hoher Forstschutzausgaben verschärft eine zusätzliche Verminderung der Pflegetätigkeit wiederum die Anfälligkeit auf Wetterextreme wie Sturm und Trockenheit.

Energieholz stärkt lokale Waldwirtschaft

Da zur Deckung der Pflegekosten im Schutzwald die Holzerlöse von grosser Bedeutung sind, erläuterte Erich von Siebenthal die Wichtigkeit der regionalen und nationalen Holzabnehmer. Da gerade im Schutzwald ein grosser Teil der Holzernte in das Energieholzsortiment kommt, leisten regionale Energieverbünde mit Schnitzelheizungen für Gemeinden einen wichtigen Beitrag an eine nachhaltige Schutzwaldpflege. Dank Heizwerken wie die Fernwärme Zweisimmen oder der Enhosag in Saanen konnte der Schutzwald in der Region meist kostendeckend gepflegt werden.

Von Siebenthal ermunterte die Gemeindevertreter, sich als sicherheitsverantwortliche Stellen für regionale Wärmeverbünde einzusetzen und im Hinblick auf drohende Restkosten aus Pflegemassnahmen im Wald auch Vorfinanzierungen für Projektierungen zu leisten.

Neuordnung bei der Schutzwaldpflege

Michel Brügger von der Waldabteilung Alpen informierte über die Beiträge für Schutzwaldpflegemassnahmen, welche in Zukunft als planbare Ausgaben neu getrennt von den Beiträgen für die Käferbekämpfung budgetiert werden. So kann dann eine Situation mit kurzfristigen Kürzungen, wie sie dieses Jahr aufgetreten ist, in Zukunft vermieden werden. Dank der ab dem Jahr 2022 neuen Ausgangslage haben Waldbesitzer, Revierförster, Unternehmer und die regionalen Holzverarbeiter im Voraus besser abschätzbare Holzmengen, die in unserer Region jährlich auf dem Markt sein werden. Die Grossräte haben aus aktuellem Anlass viel vom Wald gehört und sind gut gestimmt, den nach wie vor günstigsten Bürgen für sichere Talschaften im Berner Oberland, in Zukunft besser zu pflegen.

Erstellt am: 18.11.2020

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