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Konzert und Theater mit dem Jodlerklub Rinderberg Oeschseite

Grossartiger Gesang und eine nachdenkliche Komödie

Der Gemeindesaal in Zweisimmen war am Samstagabend, 22. Februar, bis auf den letzten Platz besetzt. Gespannt wartete das Publikum auf die einheimischen Jodler und die Jodlerbuebe aus Stans sowie auf das aufwendige Theater mit den vielen Darstellern.

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Konzert und Theater mit dem Jodlerklub Rinderberg Oeschseite

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© Astrid Andrey

Auch Kinder wirkten beim Theaterstück «Ds gfrornig Härz» als Darsteller mit.

© Astrid Andrey

Das gesamte Ensemble vom «ds gfrornig Härz, ganz links Christine Schwizgebel, die Regisseurin des Stückes.

© Astrid Andrey

Da ist die Welt noch in Ordnung. Korber Frydig (Sami Schenk) und sein Freund, der Schirmflicker (Martin Kriegner) auf der Grenze der beiden Gemeinden.

© Astrid Andrey

Es darf gefeiert werden. Bald kommt man in den Genuss des erhofften Geldsegens.

© Astrid Andrey

Die Gäste aus dem Kanton Nidwalden: die Stanser Jodlerbuebe mit ihren reichbestickten Blusen und traditionellen Reisesäcken.

© Astrid Andrey

Der Jodlerklub Rinderberg Oeschseite bot den zahlreich erschienenen Gästen einen abwechslungsreichen Konzert- und Theaterabend.

Nach der Begrüssung durch Hans Peter Ludi, Präsident des Jodlerklubs Rinderberg Oeschseite, führte Therese Kohli auf charmante und humorvolle Weise durch den Abend. Die 17 Sänger und drei Sängerinnen des Jodlerklubs Rinderberg Oeschseite formatierten sich auf der Bühne und ihre kraftvollen Stimmen begannen den Saal zu füllen. Unglaublich, was allein menschliche Stimmen für eine schöne Musik hervorbringen.

Danach traten die Stanser Jodlerbuebe auf. Sie gaben Naturjutze, aber auch Lieder zum Besten. Die Männer mit ihren reich bestickten Blusen und grünen Handtaschen, so Therese Kohli, überzeugten mit ihren grossartigen Stimmen. Die beiden Formationen wechselten sich nochmals ab und gaben traditionelles, aber auch modernes Liedgut wieder. Das begeisterte Publikum klatschte beide Jodlerklubs zu einer Zugabe auf.

Vor dem letzten Auftritt der Stanser Jodlerbuebe erfuhr das Publikum, dass es sich bei den grünen Handtaschen um Reisesäcke der Jodler handle, die mit den wichtigsten Utensilien des jeweiligen Besitzers gefüllt werden. Früher waren diese Säcke um einiges grösser. Wie der Erzähler Toni Niederberger mit Augenzwinkern meinte, sind heutzutage den jungen Jutzern sicher andere Dinge wichtig als den Älteren.

«Das gefrorene Herz» wurde ins Obersimmental verlegt
Nach einer kurzen Pause begann das Theater. Die Geschichte spielt sich vor über 100 Jahren ab. Geschrieben wurde sie vom Schwyzer Schriftsteller Meinrad Ingling «Begräbnis eines Schirmflickers» und wurde bekannt als «Das gefrorene Herz» durch die Verfilmung von Xavier Koller. Das Stück wurde von Christine Schwizgebel umgeschrieben und ins Obersimmental verlegt. Sie führte auch Regie.

Ein durch und durch gelungener Abend!

Der Jodlerklub Rinderberg Oeschseite kann am 31. Juli sein 70-jähriges Bestehen feiern. Hoffen wir auf viele weitere so geglückte Konzert- und Theaterabende wie diejenigen von diesem Jahr.

Erstellt am: 26.02.2020

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