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2. Mittelalter-Fest in Zweisimmen

Zurückversetzt in das Mittelalter – ein Fest an der Burg Mannenberg

Am letzten Wochenende, von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag herrschte am Fusse des Mannenberges in Zweisimmen reges, mittelalterliches Treiben. Der Verein Burg Mannenberg hatte das zweite Mittelalter-Fest organisiert. Für Gross und Klein wurde einiges geboten, es gab vieles zu entdecken und auszuprobieren.

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Mittelalterfest Mannenberg

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© Kerstin Kopp

Mit einem herzlichen «Seid gegrüsst im Rittersaal» eröffnete «Chevalier» Jean-Pierre Beuret das Fest feierlich.

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Das Blockflötenensemble der Schule Zweisimmen verzauberte mit seiner Tafelmusik, unter der Leitung von Monika Gobeli, die Zuhörenden.

© Kerstin Kopp

Das Blockflötenensemble der Schule Zweisimmen verzauberte mit seiner Tafelmusik, unter der Leitung von Monika Gobeli, die Zuhörenden.

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Früh übt sich, wer ein grosser Ritter werden will.

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Bei der Waffenpräsentation war viel Interessantes über die Verwendung der jeweiligen mittelalterlichen Waffen zu hören.

© Kerstin Kopp

Bei der Waffenpräsentation war viel Interessantes über die Verwendung der jeweiligen mittelalterlichen Waffen zu hören.

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Kampfeslustige Ritter vom Mittelalterverein Bern beim Schwertkampf.

© Kerstin Kopp

Kampfeslustige Ritter vom Mittelalterverein Bern beim Schwertkampf.

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Rund um den Platz reihten sich die verschiedensten Marktstände.

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Mitglieder vom Mittelalterverein führten mittelalterliche Tänze vor und forderten das Publikum zum Mittanzen auf.

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Eine Falknerei präsentierte ihre Vögel, einen Kaninchenkauz, mehrere Falken und Bussarde.

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Ulrich Lüthi gab einen interessanten Einblick in das Handwerk und die Geschichte der Falknerei.

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Die beiden Harris-Hawk, oder auch Wüstenbussarde.

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Harris-Hawk «Avalon», oder auch Wüstenbussard, zeigte, wie er nach einem kurzen Flug auf der Faust einer Besucherin bzw. eines Besuchers gelandet.

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Ein Falke der Falknerei von Ulrich Lüthi auf dem Mittelalterfest am Mannenberg.

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Harris-Hawk, oder auch Wüstenbussard «Avalon» ist sicher auf der Hand der Besucherin gelandet.

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Kampfeslustige Ritter vom Mittelalterverein Bern beim Schwertkampf.

© Kerstin Kopp

Kampfeslustige Ritter vom Mittelalterverein Bern beim Schwertkampf.

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Kampfeslustige Ritter vom Mittelalterverein Bern beim Schwertkampf.

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Kampfeslustige Ritter vom Mittelalterverein Bern beim Schwertkampf.

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«Saitenstreich» spielten am Abend noch im Festzelt und brachten Stimmung mit.

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Beim Schmied wurde mittelalterliches Handwerk vorgestellt und die Kinder konnten sich in der Schmiedekunst üben.

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Etliche Kinder nutzten auch das Angebot für einen kleinen Fechtkurs vom Fechtclub Thun.

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Beim Steinmetz konnte auch selbst Hand angelegt werden.

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Besichtigung der Burgmauern der Unteren Burg auf dem Mannenberg.

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Die öffentliche Grillstelle auf dem Mannenberg lädt zum Naturerlebnis ein.

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Die verschiedensten Hellebarden wurden bestaunt.

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«Saitenstreich» spielten am Abend noch im Festzelt und brachten Stimmung mit.

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Mittelalterliche Webtechniken wurden vorgeführt.

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Hier konnten schöne Haarkränze gestaltet werden.

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Die Tänzerinnen und Tänzer des Mittelaltervereins Bern forderten die Besucher zum mittelalterlichen Tanz auf.

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Mittelalterlich gekleidete Zuschauerinnen.

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Die Tänzerinnen und Tänzer des Mittelaltervereins Bern forderten die Besucher zum mittelalterlichen Tanz auf.

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Mittelalterliche Webtechniken wurden vorgeführt.

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Die mittelalterliche Küche.

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Rund um den Platz reihten sich die verschiedensten Marktstände mit wunderschönem Schmuck, verschiedensten Pelzwaren und Fellen, Messern, Gebäck und anderen selbst hergestellten Waren.

© Kerstin Kopp

Rund um den Platz reihten sich die verschiedensten Marktstände mit wunderschönem Schmuck, verschiedensten Pelzwaren und Fellen, Messern, Gebäck und anderen selbst hergestellten Waren.

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Mutige durften auch eine Kakerlake auf die Hand nehmen.

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Das Kakerlaken-Rennen war auch sehr beliebt.

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Beim Mäuseroulette konnte auf ein Haus gesetzt werden. Vielleicht lief Wüstenrennmaus King Arthur oder Lanzelot dort hinein und verhalf zum Gewinn.

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Beim Mäuseroulette konnte auf ein Haus gesetzt werden. Vielleicht lief Wüstenrennmaus King Arthur oder Lanzelot dort hinein und verhalf zum Gewinn.

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Rund um den Platz reihten sich die verschiedensten Marktstände mit wunderschönem Schmuck, verschiedensten Pelzwaren und Fellen, Messern, Gebäck und anderen selbst hergestellten Waren.

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Beim «Schnürli-Ziehen» konnte jeder sein Glück versuchen.

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Die 5./6. Klasse B der Schule Lenk führte ihr Theaterstück «Jaromir bei den Rittern» auf:

© Kerstin Kopp

Die 5./6. Klasse B der Schule Lenk führte ihr Theaterstück «Jaromir bei den Rittern» auf:

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Die 5./6. Klasse B der Schule Lenk führte ihr Theaterstück «Jaromir bei den Rittern» auf: Jaromir (Nadine Tritten, vorne links) erlebt mit seinem Freund Volker (Lea Ginggen, Zweite von links) ein ritterliches Festmahl.

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Die 5./6. Klasse B der Schule Lenk führte ihr Theaterstück «Jaromir bei den Rittern» auf:

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Die 5./6. Klasse B der Schule Lenk führte ihr Theaterstück «Jaromir bei den Rittern» auf: Begleitet wurden sie von dem Blockflötenensemble der Schule Zweisimmen.

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Die 5./6. Klasse B der Schule Lenk führte ihr Theaterstück «Jaromir bei den Rittern» auf:

Die 5./6. Klasse B der Schule Lenk führte ihr Theaterstück «Jaromir bei den Rittern» auf:

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Das Blockflötenensemble der Schule Zweisimmen verzauberte mit seiner Tafelmusik, unter der Leitung von Monika Gobeli, die Zuhörenden.

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Lukas Stucki und Jean-Pierre Beuret, Mitglieder der Festkommission.

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Beeindruckende Feuershow vom Mittelalterverein Bern.

Beeindruckende Feuershow vom Mittelalterverein Bern.

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Beeindruckende Feuershow vom Mittelalterverein Bern.

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Beeindruckende Feuershow vom Mittelalterverein Bern.

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Das Mittelalterfest schloss am Sonntagvormittag mit einem mittelalterlichen Gottesdienst und Ritterbrunch ab: Gyorgi Spasov am Akkordeon und Pfarrer Günter O. Fassbender.

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Frisch gebackenes, festliches Brot zum Mittelalterbrunch.

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Zum Abschluss wurden Johannes Matti (links) und Lukas Stucki feierlich zum Ritter geschlagen.

Ab Freitagnachmittag, 21. Juni 2019 machte der Verein Burg Mannenberg mit dem Mittelalter-Fest wieder auf die Geschichte und Erstehung der Burg Mannenberg aufmerksam. Am Fusse des Mannenberges, auf der grossen Wiese vor dem ehemaligen Schulhaus Mannried hatte der Mittelalterverein Bern sein grosses Heerlager aufgebaut. Rund um den Platz reihten sich die verschiedensten Marktstände mit wunderschönem Schmuck, verschiedensten Pelzwaren und Fellen, Messern, Gebäck und anderen selbst hergestellten Waren. Handelsfreudige Marktleute in mittelalterlichen Gewändern boten ihre Waren an und eine Falknerei erzählte Interessantes über ihre Vögel.

Ehrhafte Ritter, heitere Spielleute und Handwerker, welche ihr altes Gewerbe wie zum Beispiel Schmied, Schuhmacher oder Steinmetz vorführten, aber auch Weberinnen und Märchenerzählerinnen machten die Vergangenheit erlebbar. Mit viel Liebe im Detail waren die Gewänder und Kopfschmucke ausgewählt, zum Teil auch selbst genäht. Im Gewandhaus hatte jeder die Gelegenheit, sich selbst auch zu verkleiden und so in die mittelalterliche Geschichte des Simmentals einzutauchen.

Das Blockflötenensemble der Schule Zweisimmen verzauberte mit seiner Tafelmusik, unter der Leitung von Monika Gobeli, die Zuhörenden.

Die Mitglieder des Vereins Burg Mannenberg und vor allem die Festkommission mit Lukas Stucki, Jean-Pierre Beuret, Hanspeter Feuz, Regula Näf, Nelly Kämpf, Claudia und Fred Gautschi, Marlise Schläppi Feuz sowie Johannes Matti sorgten mit viel Engagement für die mittelalterliche Atmosphäre auf dem Festplatz, welche auch auf eine sehr angenehme Weise entschleunigend wirkte.

Unterstützt wurden sie vom Mittelalterverein Bern, dessen kampfeslustige Ritter beim Schwertkampf grosses schauspielerisches Talent zeigten. Bei der Waffenpräsentation war viel Interessantes über die Verwendung der jeweiligen mittelalterlichen Waffen zu hören. Etliche Kinder nutzten auch das Angebot für einen kleinen Fechtkurs vom Fechtclub Thun.

Glücklicherweise konnte das Festzelt alle beherbergen, denn gegen Abend leerte sich der Himmel und es goss aus allen Wolken.

Die Bekanntschaft mit den Rittern machte auch Jaromir, der sich im Theaterstück der 5./6. Klasse B der Schule Lenk in der Ritterzeit wiederfindet. In dem unter der Leitung von Karl Deubelbeiss schön einstudierten Stück zeigten die jungen Schauspielerinnen und -spieler, was Jaromir bei den Rittern erlebt.

Vor ungefähr sieben Jahren, im Herbst 2012 wurde der Verein Burg Mannenberg gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die historische Bedeutung des Brauchtums und der Angebote rund um den Mannenberg zu fördern, zu erhalten und zu pflegen. Die geschichtsträchtigen Orte wie der Mannenberg sollen heute ein Naturerlebnis bieten, «die Fantasie anregen und Wohlfühlen sind das Ziel», so auch Martin Portmann vom Archäologischen Dienst des Kanton Bern. Mit der grosszügigen, öffentlichen Grillstelle ist dies gelungen und auch die aufgedeckten Gletschermühlen sind sehenswert.

Am Samstagabend konnte zur Begeisterung aller dank des trockenen Wetters die Feuershow vom Mittelalterverein stattfinden. Klein und Gross waren beeindruckt von den magischen Feuerbildern, die durch das gezielte Kreisen der Feuerkörper in der Dunkelheit entstanden. Vorab spielte «Saitenstreich» «Traditional Power-Folk». Mit ihrer sympathisch, musikalischen Art hatten sie die Aufmerksamkeit der geselligen Tafelrunden auf ihrer Seite und die einen oder anderen wagten ein mittelalterliches Tänzchen.

Das Mittelalterfest schloss am Sonntag mit dem mittelalterlichen Gottesdienst und Ritterbrunch ab. Pfarrer Günter Fassbender stellte die Frage: «Wie sollte man heute in der Welt leben?» Über diese Frage hatte schon Walther von der Vogelweide (1170–1230) in einem Text nachgedacht. Begleitet wurde der Gottesdienst von den wunderbaren Akkordeonklängen durch Gyorgi Spasov. Wer hätte gedacht, dass ein Akkordeon so sehr nach Kirchenorgel klingen kann.

Zur Feier des Tages wurden noch Johannes Matti und Lukas Stucki zum Ritter geschlagen. Ein feierlicher Moment vor der Kulisse des Rinderbergs. Das Mittelalterfest war ein interessantes und abwechslungsreiches Fest. Mit dem gemütlichen Brunch und der mittelalterlichen Musik konnte dann in den sonnigen Sonntag gestartet werden.

Erstellt am: 28.06.2019

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