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Biathlon Weltcup-Rennen in Kontiolahti

Endlich klappte es für Susi Meinen mit dem erhofften Weltcup-Einsatz

Nach guten Resultaten im letzten IBU-Cup in Minsk mit den Rängen 26, 14 und sieben, wurde die Biathletin Susi Meinen von Swiss-Ski für die letzten Wettkampf-Stationen im Weltcup in Kontiolahti und Oslo selektioniert.

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Weltcup-Einsatz für Susi Meinen

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Susi Meinen aus Reidenbach bei ihrem Weltcup-Einsatz in Kontiolahti.

Mit dem sensationellen 31. Rang erkämpfte sich die Boltigerin Susi Meinen am 13. März im finnischen Kontilahti ihre bisher beste Platzierung im Biathlon-Weltcup. In der samstäglichen Verfolgung gelang es ihr jedoch nicht, an die guten Resultate anzuknüpfen: «Es war überhaupt nicht mein Tag – mit Platz 52 habe ich mein Ziel definitiv verfehlt», lautete der selbstkritische Kommentar der 28-Jährigen.

Nichtsdestotrotz ist die B-Kader-Athletin von Swiss-Ski über den ersten Einsatz im Weltcup in dieser Saison happy, wenngleich die letzten Weltcuprennen in Oslo ebenso abgesagt werden mussten wie die Schweizermeisterschaften: «Ich wäre gerne noch angetreten, denn meine Form würde aktuell passen. Ich habe aber einen grossen Respekt vor den Entscheidungen der Behörden.

Unterstützten wir sie bei ihrem Job, die Weiterverbreitung der Krankheit einzuschränken. Zusammen schaffen wir das», so das engagierte Votum der Simmentalerin.

Positiv darf sie auf eine verrückte Saison zurückblicken: «Ich lief insgesamt sieben Mal in die Top 15 in der IBU-Cup-Gesamtwertung und im Sprint erreichte ich den 11. Rang.» Mit dem 31. Rang sicherte sie sich zudem bei ihrem ersten und einzigen Weltcup-Einsatz dieser Saison wertvolle Weltcuppunkte.

Im Februar erlitt Susi Meinen bei einem Trainingssturz einen Kapselriss am rechten Daumen. Die B-Kader-Athletin vom Skiclub Zweisimmen musste daraufhin eine Schiene tragen, was sie beim Laufen und Schiessen erheblich beeinträchtigte. Umso grösser ist ihre Leistung einzustufen, bereits einen Monat später an einem Weltcuprennen teilnehmen zu können. «Leider kam ich nicht ganz unfallfrei durch den Winter. Doch jetzt kommt die Zeit, in der alle die Wehwehchen heilen können», schaut die 28-jährige Boltigerin zuversichtlich der Zukunft entgegen: «An dieser Stelle möchte ich mich bei meiner Familie sowie meinen Gönnern und Sponsoren für die tolle und unverzichtbare Unterstützung bedanken.»

Erstellt am: 18.03.2020

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