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Rückmeldung zum Leserbrief von Kurt Hirsbrunner

«Frei ist nur, wer seine Freiheit gebraucht»

Von Kilian Wyssen

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Lieber Herr Hirsbrunner! Es geht um Gesundheit, soziale Kontakte, Sport, Kulturleben, Freiheit, Wirtschaft, Arbeitsplätze und Wohlstand. «Frei ist nur, wer seine Freiheit gebraucht.» Gerade in Krisenzeiten sollten wir uns alle wieder an diesen Satz in der Präambel der Bundesverfassung erinnern. «Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.» Wir Eidgenossen sollten uns auch wieder auf die Werte des Rütlischwurs zurückbesinnen.

Rund um die Entscheidungen des Bundesrats zur Corona-Krise stellen sich viele Fragen. Weil Bundesbern in Brüssel schon lange den Musterknaben spielt, hat der Bundesrat mit dem Warten auf grünes Licht der EU für die Schliessung der Grenzen bis Mitte März viel Zeit verloren. Eindrücklich ans Licht gebracht hat die Corona-Krise, dass die Schweiz ungenügend auf Krisen vorbereitet ist. Um die Freiheit und Unabhängigkeit sicherzustellen, muss die Lagerung und Produktion von lebensnotwendigen Gütern im eigenen Land rasch verbessert werden. Nationalbankpräsident Thomas Jordan rechnet mit dem grössten Wirtschaftseinbruch seit dem Zweiten Weltkrieg respektive seit der grossen Depression der 1930er Jahre.

Mit dem Virus müssen die Menschen eigenverantwortlich leben lernen. Zur noch grösseren Schadensabwendung muss die ganze Wirtschaft sofort mit dem nötigen Respekt vor dem Virus und Schutz der Risikogruppen aufgesperrt werden. Zudem müssen die politischen Rechte und die Freiheit jedes Einzelnen unverzüglich wiederhergestellt werden. , St. Stephan

Erstellt am: 14.05.2020

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