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Cockpit-Schnuppertag am Flugplatz Zweisimmen

Fliegen für Einsteiger

Am Samstag, 5. September, luden die beiden Zweisimmener Flugsportvereine erneut zum Cockpit-Schnuppertag: Bei schönstem Wetter konnten Interessierte unter Anleitung eines Fluglehrers selbst ein Motor- oder Segelflugzeug über das Simmental steuern. Und die Vereine sowie ihre Aktiven bei Würstchen vom Grill kennenlernen. Eine Möglichkeit, die in diesem Jahr besonders viele Interessierte angesprochen hat: 13 Motorflug- und vier Segelfluginteressenten machten den Schnuppertag zu einem Erfolg für die Vereine.

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Cockpit-Schnuppertag am Flugplatz Zweisimmen

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Startvorbereitungen am Segelflieger.

Simon Knutti aus Weissenburg vor seinem Start als Schnupperpilot im Segelflieger.

Es geht los: Start eines Schnupper-Piloten am Flugplatz Zweisimmen.

Landeanflug auf Zweisimmen.

Segelfliegen ist auch Teamwork.

Fluglehrer Christof Müller vor dem Doppelsitzer am Flugplatz Zweisimmen.

Nathalie von Siebenthal - Pilotin.

Pilot und Flugplatzchef Roland Ginggen

Stephan Hill mit Fluglehrer Harald von Siebenthal.

Gleich zu Beginn des Schnuppertages fanden sich die ersten Fluginteressierten ein und es war Simon Knutti aus Weissenburg, der als erster mit dem Segelflug-Zweisitzer abhob. Vorangegangen war dem Start jedoch eine Prozedur, die sich im Laufe dieses (Flug-)Tages noch mehrfach wiederholen sollte: vom Anlegen des Notfall-Fallschirmes, der Anpassung der Sitzposition, dem Anlegen der Gurte bis zu einer Einweisung in die Instrumente und Steuereinrichtungen des Flugzeugs. Sicherheit wird grossgeschrieben – nicht nur in der professionellen Fliegerei. Auch im Bereich des Sportfluges und auch am Flugplatz Zweisimmen.

Wie lange es braucht, um das Brevet zu erhalten, ist eine der meistgestellten Fragen an diesem Tag. Und wann man idealerweise mit der Ausbildung beginnen sollte. Für Nathalie von Siebenthal, selbst begeisterte Segelflugpilotin, sind das einfache Fragen: gerade im Spätsommer sei eine gute Zeit, um mit der Pilotenausbildung zu beginnen. Dabei könne man schon erste praktische Erfahrungen sammeln und Grundlagen erlernen. Wer im Winter dann die theoretischen Teile absolviert, der könne im Laufe der nächsten Flugsaison die Lizenz realistisch erreichen.

Unabhängigkeit im Motorflug

Mit 13 Schnupper-Piloten noch stärker besucht als die Segelfluggruppe war die Motorfluggruppe Obersimmental. Und so stand die rote Robin DR-400 am Schnuppertag kaum still. Und während der drehende Wind am Nachmittag einen Start der Segelflugzeuge Richtung Boltigen vorübergehend verhinderte, erlaubte die Leistung des Motorflugzeuges auch einen Start in Richtung St. Stephan. «Die Robin DR-400 kann auch im Winter mit einem Flugschüler und einem Fluglehrer startklar gemacht werden und fliegen», so Flugplatzchef Ginggen. Einzige Voraussetzung: Die Start- und Landebahn ist schneefrei. Die Motorsportgruppe wirbt denn auch mit der Aussicht, dass ein Flugschüler in 30 Wochen seine Lizenz erlangen kann. «Das ist ein absolut realistisches Ziel», bestätigt Fluglehrer Harald von Siebenthal. Wenn der Flugschüler genug Zeit für die Schulungsflüge aufbringen kann.

Und so neigte sich der Cockpit-Schnuppertag am Flugplatz Zweisimmen mit 17 Schnupperpiloten dem Ende entgegen. Statt Grossraum-Flugzeugen auf der Langstrecke mit kleinen Flugzeugen – mit und ohne Motor. Statt 10000 Metern Flughöhe nur 2000 Meter. Statt 800 km/h nur 150 km/h. Statt 10 Stunden Langeweile 30 Minuten Faszination Fliegen.

Erstellt am: 09.09.2020

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