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Grosser Tag für die Zweisimmer Viehzuchtgenossenschaften in der Simmental Arena

Strahlende erste gemeinsame Beständeschau

Mittwoch, 17. Oktober 2018 war ein grosser Tag für die Zweisimmer Viehzuchtgenossenschaften. Erstmals gab es eine gemeinsame Beständeschau. Der Geist zum Aufbruch soll weiter gefördert werden. Tageschef Jakob Eschler war mit der Premiere rundum zufrieden.

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Strahlende erste gemeinsame Beständeschau

Tageschef Jakob Eschler legt bei der Präsentation im Ring selbst Hand an und ist mit der ersten gemeinsamen Punktierung aller Zweisimmer Viehzuchtgenossenschaften zufrieden.

Simmental ist in Sachen Rind ein Weltbegriff. Simmental steht für eine Weltrasse und für hochstehende Viehzucht generell und die Simmental Arena will diesen positiven Geist und starken Wert leben und nach aussen tragen. Ende September konnte in Fort Worth Texas am Weltkongress vom Simmentaler Fleckvieh, von dem weltweit fast 50 Millionen Rinder muhen, beobachtet werden, wie in einzelnen Ländern völlig unterschiedliche Exterieurtypen gezüchtet werden. So gibt es in den USA viele schwarze Purebreed Simmentaler Herden. In Zweisimmen wird eine solche Vielfalt seit Jahrzehnten mit der Zucht verschiedener Viehrassen gepflegt. Und die Basis für hochstehende Viehzucht wurde historisch in Viehzuchtgenossenschaften gelegt. In Zweisimmen sind es fünf Genossenschaften: Zweisimmen I, II, III, Blankenburg und Oeschseite.

Das Verschwinden der Märithalle und der Bau der Simmental Arena bedeutet für die Viehzuchtgenossenschaften ein grosser Umbruch. Im Frühjahr fanden erste Punktierungen in der fast fertig erstellten Arena statt. Es konnten Lehren gezogen werden zur Verbesserung der Waschanlage und der Einstreuung in der Halle. Zum Finish gehörte auch die Installation der Anbindezäune draussen. Zudem gaben sich die Viehzuchtgenossenschaften einen flotten Ruck für eine gemeinsame Punktierung. Als Vertreter der Genossenschaften, der Betriebskommission Arena und der Gemeinde legten Vreni Zeller, Niklaus Grünenwald, Beat Lötscher, Niklaus Matti, Martin Sulliger, Markus Sumi und Stefu Wüthrich unter Tagespräsident Jakob Eschler das Konzept für die erste gemeinsame Punktierung fest. Und sie wurden für ihre gute Vorarbeit grossartig belohnt. Statt der erhofften 200 Kühe wurden 250 Kühe aufgeführt. Bei strahlendstem Wetter bot sich in und um die Arena ein hühnerhautig schönes Bild: gelebte Viehzucht. Die vier Experten Joseph Krügel (Marbach), Niklaus Leuthold (Riffenmatt), Jean-François Monnat (La Chaux-de-Fonds) und Fritz Wüthrich (Walterswil) waren gefordert und stolz, an der Premiere dabei zu sein und lobten das züchterische Niveau.

Strahlen durfte auch Tageschef Jakob Eschler: «Es läuft super, da ist Potential vorhanden». Gefreut hat ihn das gute Teamwork, wie am Vorabend die Plätze eingestreut und vorbereitet worden sind. Zudem wollte das OK mit der ersten gemeinsamen Punktierung die Chancen für eine Vorwärtsstrategie der Simmental Arena ausloten. «Nächstes Jahr haben wir die Punktierung auf Samstag, 19. Oktober 2019, reserviert. Die Herbstpunktierung in der Simmental Arena soll zum Volksfest werden», blickt Kobi Eschler nach vorne. Pragmatisch wird Schritt für Schritt genommen. Ziel ist es, nicht bestehende inszenierte Kuhfeste oder Zügelte zu kopieren, sondern etwas Schönes, Authentisches, das zu Zweisimmen passt, auf die Beine zu stellen. Die erste gemeinsame Beständeschau hat gezeigt, dass dank der Simmental Arena mit der Nähe zum Bahnhof und den guten Parkmöglichkeiten das Potenzial für ein künftiges Kuh-Zucht-Volksfest vorhanden ist. Der Versuch diese Vision zu packen, ist viel besser, als einfach nichts zu tun. Die Klassierungen der Punktierung wird traditionell in der beliebten Beilage der SIMMENTAL ZEITUNG erscheinen.

Strahlende erste gemeinsame Beständeschau

Punktierung und der «Japan»-Zug: Die Simmental Arena bietet genug Platz, dass künftig Gäste aus der ganzen Welt zur Punktierung kommen.

Erstellt am: 25.10.2018

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